Vilnius
Georg Koffler kämpft bei MTBO-EM in Litauen
Der Kärntner Georg Koffler stellte sich vergangene Woche der Mountainbike-Orienteering-Europameisterschaft in Litauen. Im technisch höchst anspruchsvollen Gelände rund um Vilnius absolvierte er drei intensive Rennen – mit durchwachsenen Ergebnissen.
© Donatas Lazauskas
Solide Starts, aber schwierige Bedingungen
Zum Auftakt beim Massenstart konnte sich Koffler rasch vom Feld absetzen, kämpfte jedoch mit der Orientierung: „Ich wählte oft langsamere Routen, kam spät in den Flow.“ Am Ende reichte es für Platz 28. Auch in der Mitteldistanz war mehr möglich. Nach starkem Beginn kostete ein Navigationsfehler im letzten Renndrittel sechs Minuten – Rang 47 statt angestrebter Top-20.
© Donatas Lazauskas
Konstanter Sprint als Lichtblick
Im Sprint lief es stabiler. Koffler fuhr konzentriert, wählte größtenteils solide Routen und erreichte Platz 27: „Das war mein bestes Rennen hier – keine groben Fehler, darauf lässt sich aufbauen.“
Der Blick geht nach vorn
„Das Gelände war sehr speziell – körperlich kaum auszugleichen, jeder Fehler wurde bestraft“, resümiert Koffler. Trotz verpasster Top-Platzierung bleibt der Fokus klar: Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im August in Polen läuft bereits.



