2. Liga
Die Austria feiert Dreier in Stripfing
In der dritten Runde der Saison 2025/26 der 2. Liga hat die Austria Klagenfurt den zweiten Sieg eingefahren.
Im Vergleich zum Auftritt eine Woche zuvor gegen die Young Violets nahm der Trainer in der Startelf zwei Veränderungen vor. Nik Marinsek und Michael Lang rückten in die Mannschaft, Rei Okada musste sich mit der Reservisten-Rolle begnügen. Florian Jaritz war erkrankt und nicht mit nach Wien-Floridsdorf gereist. Vor Tormann Manuel Kuttin bildeten Mario Matkovic. Marco Gantschnig und Aidan Liu die Abwehrreihe. Im Mittelfeld erhielten Lang und Elias Jandrisevits auf den Seiten sowie Marcel Krnjic, Almir Oda und Marinsek im Zentrum den Vorzug. Im Angriff begannen Marc Andre Schmerböck und Bartol Barisic.
Abnutzungskampf geliefert
Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad lieferten sie sich am FAC-Platz von der ersten Minute an einen Abnutzungskampf, der sich über weite Strecken jedoch zwischen den Strafräumen abspielte. Ganz große Chancen blieben im ersten Durchgang aus. Barisic (6.) und Marinsek (11.) kamen immerhin aussichtsreich zum Abschluss, der Ball strich aber jeweils einen Meter am Kasten vorbei. Auf der anderen Seite verfehlte Dario Kreiker (13.) knapp das Ziel. Zudem legte sich Gabryel Monteiro (23.) die Kugel zu weit vor und Kuttin packte entschlossen zu.
Schmerböck staubte trocken ab
Gleich zwei brenzlige Situationen galt es für die Kärntner in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit zu überstehen. Erst strich ein Freistoß von Kreiker (47.) aus halbrechter Position über das Tor, dann räumte Kuttin an der Strafraumgrenze rustikal den früheren Klagenfurter Darijo Pecirep ab. Schiedsrichter Julian Schnur zögerte kurz, ließ aber weiterlaufen (48.). In einer Phase, in der die Hausherren den Ton angaben und mehr riskierten, schlug das Landerl-Team eiskalt zu. Nach einem Konter über Schmerböck wurde zunächst ein Schuss von Jandrisevits geblockt, die Kugel sprang Marinsek vor die Füße, der aus kurzer Distanz an SV-Keeper Jonas Uberbacher scheiterte. Doch Schmerböck war durchgelaufen und staubte trocken ab — 0:1 (61.).
Brachten sieg souverän über die Bühne
Die Niederösterreicher stemmten sich fortan gegen die drohende Niederlage, doch die Austria stand sicher in der Defensive und blieb im Vorwärtsgang gefährlich. Schmerböck (68.) hätte den Doppelpack schnüren können, setzte einen Drehschuss aber zu hoch an. Gleiches galt für einen Matkovic-Kopfball nach Marinsek-Ecke (77.), ehe Schmerböck (78.) mit einer Direktabnahme an Uberbacher scheiterte. Erneut hatte Marinsek die Vorarbeit geleistet. In der 86. Minute nahm Landerl den ersten personellen Tausch vor, Schmerböck verließ entkräftet den Platz, Sebastian Pschernig übernahm für den Torschützen. Kurz darauf folgten Dino Delic (90.), der Barisic ersetzte, sowie Matteo Kitz und Rei Okada (90.+3) für Jandrisevits und Oda.
