2. Klasse C
Der ASC St. Paul hat den Aufstieg nicht abgeschrieben
Der 2.-Klasse-Verein ASC St. Paul wird nach dem Rücktritt von Trainer Alexander Selecov von einem Triumvirat betreut. Sektionsleiter Chris Stempfer im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
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Vor zwei Wochen legte Alexander Selecov beim 2.-Klasse C‑Verein ASC St. Paul das Traineramt zurück. Seither wird die Mannschaft von Richard Szecsödi und Sektionsleiter Chris Stempfer betreut. Unterstützt werden sie vom bisherigen Co-Trainer Werner Berchtold. Interessant dabei ist, dass die Mannschaft seither von Sieg zu Sieg eilt. Zuletzt wurde der SV Viktoria Viktring auswärts mit 3:1 bezwungen. „Für uns war es nicht schwierig, das interimistische Traineramt zu übernehmen, weil wir schon immer nahe an der Mannschaft waren. Dennoch sind wir auf der Suche nach einem neuen Trainer“, erklärt Sektionsleiter Stempfer. Szecsödi ist beim ASC St. Paul auch Nachwuchsleiter und trainiert die U8-Mannschaft.
Unverändertes Ziel
Wenn es um die Ziele der Mannschaft geht, hat Stempfer klare Visionen: „Das ist der Aufstieg unserer Mannschaft, denn der ASC St. Paul gehört nun mal in die 1. Klasse. Natürlich ist es nach dem durchwachsenen Verlauf der Meisterschaft etwas schwieriger geworden. Es hat sich aber nichts am Ziel geändert. Mit zehn Punkten Rückstand auf Tabellenführer TSV Preitenegg ist es jetzt härter geworden, aber es sind noch viele Punkte zu vergeben. Deshalb heißt es für uns punkten, punkten, punkten“, fordert Stempfer Siege.

Stärken des ASC St. Paul
Die Stimmung in der Mannschaft ist nach drei Siegen in den vergangenen drei Wochen ausgezeichnet. „Unsere Stärken sind das Kollektiv und der Zusammenhalt. Zuletzt hatten wir aufgrund von Urlauben und Verletzungen einige Ausfälle. Jetzt, wo wieder alle beim Training und bei den Spielen da sind, können wir unsere Stärken auf dem Spielfeld voll ausspielen“, versichert Stempfer. Für Stabilität sorgen bei den Lavanttalern Kapitän Maximilian Polli und in der Abwehr Routinier Lukas Holzer. Im Angriff sind Daniel Pizir und Martin Lippitz brandgefährlich.
Heutiges Heimspiel
Heute kommt es um 16 Uhr in St. Paul im Lavanttal zum Schlagerspiel gegen den drittplatzierten SV Weitensfeld. „Wir wollen unbedingt siegen. Wir schauen nicht auf den Gegner, wir machen einfach unser Spiel. Wir haben die Qualität, dass wir alle Spiele gewinnen können“, gibt Stempfer die Linie vor.
