Klagenfurt

Minis­te­rin besuch­te Pro­jekt hi Har­bach

Als Klagenfurter Stadtteil ist hi Harbach ein zukunftsweisendes Best-Practice-Modell für ganz Österreich. Davon überzeugte sich auch Sozialministerin Korinna Schumann.

Minis­te­rin besuch­te Pro­jekt hi Har­bachLandesrätin Beate Prettner, Susanne Prentner-Vitek, Walter Pansi, Ministerin Korinna Schumann, Gerwin Müller und Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig (von links).

© Diakonie de La Tour

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Im Rah­men eines Kärn­ten-Besuchs besich­tig­te Minis­te­rin Korin­na Schu­mann gemein­sam mit Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig und Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner den inklu­si­ven Stadt­teil hi Har­bach in Kla­gen­furt. Im Mit­tel­punkt stan­den die Kon­zep­ti­on des Stadt­teils, die durch sozia­le und bau­tech­ni­sche Inno­va­ti­on besticht, sowie das nach­hal­ti­ge Kon­zept der Sozi­al­raum­ko­or­di­na­ti­on, das die Dia­ko­nie de La Tour in die­sem neu ent­wi­ckel­ten Quar­tier feder­füh­rend und bei­spiel­haft umsetzt.

Stadt­ent­wick­lung und sozia­le Ver­ant­wor­tung

“In hi Har­bach sehen wir, wie durch­dach­te Stadt­ent­wick­lung und sozia­le Ver­ant­wor­tung Hand in Hand gehen”, beton­te die Minis­te­rin. Für alle die­se viel­fäl­ti­gen Lebens­kon­zep­te und Ange­bo­te gibt es in hi Har­bach eine zen­tra­le Ansprech­per­son, die Sozi­al­raum­ko­or­di­na­to­rin der Dia­ko­nie de La Tour, die alle Bewoh­ner kom­pe­tent berät, ein offe­nes Ohr für Anlie­gen hat und zu benö­tig­ten Ser­vices ver­mit­telt. „hi Har­bach steht für geleb­te Teil­ha­be. Es ist ein Ort, an dem jeder Mensch, jede Lebens­rea­li­tät mit­ge­dacht wird. Genau das brau­chen wir in der moder­nen Pfle­ge- und Sozi­al­po­li­tik“, sind Schau­nig und Prett­ner der Mei­nung.

Zusam­men­le­ben zwi­schen Gene­ra­tio­nen

Schau­nig beton­te, dass hi Har­bach mehr als ein geför­der­tes Wohn­bau­pro­jekt und eine moder­ne, vor­aus­schau­en­de und nach­hal­ti­ge Quar­tiers­ent­wick­lung sei: „Die­ser Stadt­teil zeigt auf beein­dru­cken­de Wei­se, wie ein berei­chern­des Zusam­men­le­ben zwi­schen Gene­ra­tio­nen von Bewoh­nern im gemein­nüt­zi­gen Wohn­bau gelin­gen kann.” Er sei aber auch ein Ort von geleb­ter Inklu­si­on und nach­hal­ti­gen Beschäf­ti­gungs­in­itia­ti­ven und stel­le das Altern in den Mit­tel­punkt. Moderns­te Stan­dards und eine ener­gie­ef­fi­zi­en­te Bau­wei­se redu­zie­ren zudem die lau­fen­den Kos­ten für Bewirt­schaf­tung, tra­gen aktiv zu leist­ba­rem Wohn­raum bei und run­den das attrak­ti­ve Gesamt­bild des smar­ten Stadt­teils ab.

Alter­na­ti­ve Pfle­ge- und Betreu­ungs­for­men

Prett­ner tausch­te sich mit der Minis­te­rin zum wei­te­ren Aus­bau alter­na­ti­ver Pfle­ge- und Betreu­ungs­for­men aus und wies auch auf die Bedeu­tung der Fort­füh­rung der inklu­si­ven Arbeits­pro­jek­te für Men­schen mit Behin­de­rung am Bei­spiel gern­da hin: Die Teil­ha­be am Arbeits­le­ben sei ein zen­tra­ler Schlüs­sel für ein selbst­be­stimm­tes Leben — gera­de für Men­schen mit Behin­de­rung. “Des­halb ist es mir ein gro­ßes Anlie­gen, dass inklu­si­ve Arbeits­pro­jek­te fort­ge­führt und wei­ter gestärkt wer­den. Eben­so wich­tig ist der Aus­bau der Per­sön­li­chen Assis­tenz als Unter­stüt­zung im beruf­li­chen und pri­va­ten Bereich.”

Wis­sens­wert

Der wach­sen­de Stadt­teil ver­eint leist­ba­res Woh­nen und moderns­te Bau­wei­se mit sozia­ler Infra­struk­tur. Die sozia­len Ange­bo­te der Dia­ko­nie de La Tour vor Ort rei­chen von Wohn­ver­bün­den und Stütz­punkt­woh­nen für Men­schen mit Behin­de­rung, die Stadt­werk­statt für Men­schen mit Behin­de­rung (fähig­keits­ori­en­tier­te Beschäf­ti­gung) bis hin zum inklu­si­ven Klein­un­ter­neh­men Café-Bis­tro gern­da, wo der­zeit acht Men­schen mit Behin­de­rung beschäf­tigt sind und Lohn statt Taschen­geld erhal­ten. Durch mobi­le Pfle­ge, aus­ge­hend vom gegen­über­lie­gen­den Pfle­ge­heim Haus Har­bach, und wei­te­re bedarfs­ge­rech­te Wohn­for­men für Men­schen im Alter ver­folgt man das Ziel, dass die älte­re Gene­ra­ti­on so lan­ge wie mög­lich selb­stän­dig in den eige­nen vier Wän­den und ihrer gewohn­ten Umge­bung leben kann. hi Har­bach beher­bergt zudem Wohn­grup­pen im Bereich der Kin­der- und Jugend­hil­fe.

17.08.2025 19:00 - Update am: 17.08.2025 19:01
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Minis­te­rin besuch­te Pro­jekt hi Har­bachLandesrätin Beate Prettner, Susanne Prentner-Vitek, Walter Pansi, Ministerin Korinna Schumann, Gerwin Müller und Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig (von links).

© Diakonie de La Tour