Bundesliga

Ein Sieg soll die Lau­ne der „Wöl­fe“ heben

Zehnte Runde der Bundesliga: Der Wolfsberger AC steht zu Hause gegen Austria Wien unter Druck, die Austria Klagenfurt fährt hingegen entspannt zur SV Ried.

Wolfsberger AC Die „Wölfe“ laufen einem Erfolgserlebnis hinterher, ein Heimsieg gegen Austria Wien würde heute die Stimmung von Michael Liendl (rechts) und Kollegen deutlich heben.

© WAC/Florian Pessentheiner

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Der Wolfs­ber­ger AC hol­te aus den ver­gan­ge­nen drei Spie­len ledig­lich einen Punkt. In der zehn­ten Run­de der „Admiral“-Bundesliga soll heu­te unbe­dingt der zwei­te Heim­sieg der Sai­son her. Der heu­ti­ge Geg­ner (17 Uhr) Aus­tria Wien kommt mit dem Selbst­ver­trau­en von sechs unge­schla­ge­nen Spie­len in der Bun­des­li­ga in die Lavant­tal-Are­na. Die Wie­ner lie­gen in der Tabel­le mit zwei Punk­ten Vor­sprung auf den WAC auf dem fünf­ten Platz.

Aus­ge­gli­che­ne Liga

Die „Wöl­fe“ selbst konn­ten nach der Län­der­spiel-Pau­se nicht an die Spie­le gegen die Admi­ra (3:0) und Alt­ach (2:1) anschlie­ßen. Gegen TSV Hart­berg und Red Bull Salz­burg setz­te es Heim­nie­der­la­gen. In Ried ver­spiel­ten sie eine 3:0‑Führung (3:3). „Es erwar­tet uns wie so oft in die­ser Liga ein sehr aus­ge­gli­che­nes Spiel. Aus­tria Wien hat sich in den ver­gan­ge­nen Wochen sehr gut ent­wi­ckelt. Daher gehe ich auch von einem sehr aus­ge­gli­che­nen Spiel aus“, erklärt Trai­ner Robin Dutt. Es ist jedoch kein Geheim­nis, dass ein Sieg für die Stim­mung im Lavant­tal drin­gend nötig ist.

Tages­form ent­schei­dend

Die Aus­tria Kla­gen­furt ist heu­te aus­wärts bei der SV Ried zu Gast (17 Uhr, Sky live). Auf dem Papier ist es das Top-Spiel des Spiel­tags: Der Tabel­len­vier­te emp­fängt den Drit­ten. „Es ist eine offe­ne Par­tie, da wird sicher die Tages­form ent­schei­dend sein. Wir wol­len wie­der unser Ding durch­zie­hen, gut ver­tei­di­gen, mutig nach vorn agie­ren“, sagt Trai­ner Peter Pacult.

Pink mel­de­te sich fit

Die Ober­ös­ter­rei­cher sind heim­stark, das beka­men Aus­tria Wien (2:1), Admi­ra (2:1) und der LASK (1:0) zu spü­ren. Ledig­lich der WAC (3:3) nahm einen Punkt mit, der sich aber nach einer 3:0‑Führung wie eine Plei­te anfühl­te. Im Ver­gleich zum Auf­tritt eine Woche zuvor beim SCR Alt­ach (4:0) ver­än­der­te sich die Per­so­nal­si­tua­ti­on bei den „Vio­let­ten“ aus Waid­manns­dorf nicht. Mit Kapi­tän Kos­mas Gke­zos, Micha­el Blau­en­stei­ner, Maxi Morei­ra, Juli­an von Haa­cke, Fabi­an Mie­sen­böck, Ben­ja­min Had­zic und Dari­jo Peci­rep muss Trai­ner Pacult auch in Ried gleich sie­ben Pro­fis erset­zen. Immer­hin: Her­bert Paul, Nico­las Wim­mer, Chris­to­pher Cvet­ko, Patrick Greil und Mar­kus Pink, die im Ver­lauf der Woche zwi­schen­zei­tig aus­set­zen muss­ten, mel­de­ten sich fit.

Fünf Tref­fer

Nach kur­zer Durst­stre­cke ist Stür­mer Pink zurück in der Spur. Er erziel­te beim 4:0‑Auswärtssieg in Alt­ach einen Dop­pel­pack, hält somit nun bei fünf Toren. „Ein Stür­mer wird immer an Toren gemes­sen. Wenn du eine Wei­le nicht erfolg­reich bist, wird es direkt unru­hig. Natür­lich habe ich mich am meis­ten dar­über geär­gert, dass ich Hun­dert­pro­zen­ti­ge in Salz­burg und Graz nicht nut­zen konn­te. Das nagt an einem. Des­halb bin ich froh, dass ich der Mann­schaft zuletzt wie­der hel­fen konn­te“, bleibt Pink beschei­den.

02.10.2021 13:04
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Wolfsberger AC Die „Wölfe“ laufen einem Erfolgserlebnis hinterher, ein Heimsieg gegen Austria Wien würde heute die Stimmung von Michael Liendl (rechts) und Kollegen deutlich heben.

© WAC/Florian Pessentheiner