Lebenskunst Altern
Lichtsäulen als Symbol für den Generationen-Dialog
In Kärnten nehmen bereits 30 Gemeinden am Projekt „Lebenskunst Altern“ teil. Auch die beiden Gemeinden Bleiburg und Eberndorf sind Teil des Projekts und konnten nun ihre künstlerisch gestalteten Lichtsäulen präsentieren. Jung und Alt beteiligten sich.
© Büro LR Schaar
Durch die gemeinsame künstlerische Betätigung von Jung und Alt werden Bleiburg und Kühnsdorf zu einem kreativen Begegnungsraum, wo Kinder, Jugendliche und Senioren aus Alters- und Pflegeheimen aufeinandertreffen. Das Ergebnis des Projekts „Lebenskunst Altern“ sind zwei Lichtsäulen mit Bildern, an deren Produktion auch die Fachberufsschule Wolfsberg, konkret die Lehrlinge der Metalltechnik, beteiligt waren. Die Bilder für die Säulen entstanden in Foto-Workshops.
Lichtsäule in Bleiburg enthüllt
Landesrätin und Generationen-Referentin Sara Schaar, Bürgermeister Stefan Visotschnig und Künstler Heimo Luxbacher enthüllten beim Caritas-Pflegewohnhaus „Haus Maria“ in Bleiburg eine Lichtsäule. Diese entstand im Rahmen des Projekts „Lebenskunst Altern“. Für ihre gemeinsame Bearbeitung sind Bewohner des Pflegewohnhauses, Schüler der Mittelschule Bleiburg mit Eltern und Großeltern sowie Mitglieder von Pensionistengruppen verantwortlich. In Bleiburg wurde zusätzlich die rund 50 Meter lange Betonmauer beim Freibad gestaltet. Im Rahmen von Mal- und Foto-Workshops, unter anderem im Werner-Berg-Museum, konnten sich die Teilnehmer während der künstlerischen Beschäftigung austauschen.
Zweite Lichtsäule entstand in Kühnsdorf
Ebenso konnte in Kühnsdorf eine Lichtsäule von Schaar und Luxbacher enthüllt werden, die sich vor der Neuen Mittelschule befindet. Anwesend waren Bürgermeister Wolfgang Stefitz und Alt-Bürgermeister Gottfried Wedenig. Die Schüler der Mittelschule gestalteten den Empfang musikalisch. In Eberndorf fand im Rahmen des Projekts ein Zusammentreffen der Schüler der Neuen Mittelschule Kühnsdorf, der Volksschule Eberndorf, der Kinder des Stiftskindergartens Eberndorf mit Familien und Senioren des Seniorenzentrums Kühnsdorf statt. In Kühnsdorf fanden insgesamt sieben Workshops (Malen, Fotografieren, Keramik) statt. An diesen beteiligten sich auch Eltern und Großeltern. „Dabei entwickelte sich ein gruppendynamischer Prozess: Ideen sind entstanden, sie wurden künstlerisch umgesetzt und damit die Umgebung, die Gemeinde, aufgewertet“, staunte Schaar über so viel Kreativität der beteiligten Personen.

Projekt „Lebenskunst Altern“
Im Mittelpunkt des Projekts steht das gegenseitige Aufeinandertreffen von Kindern, Jugendlichen und Senioren aus Alters- und Pflegeheimen. Im Rahmen dessen arbeiten sie gemeinsam an etwas Kreativem. „Es geht darum, dass die Generationen in Austausch treten, was zu einem besseren Verständnis, zu einem respektvolleren Umgang und zu einem achtsamen Miteinander auf beiden Seiten führt“, erklärt Landesrätin Schaar das Projekt. Diese Begegnungen der Generationen stärken das Miteinander in den einzelnen Gemeinden und wirken der Vereinsamung entgegen. „In bereits 30 Kärntner Gemeinden wurde das Projekt mit Künstler Heimo Luxbacher gestartet“, freut sich Schaar über den Erfolg. Ein Beweis für das erfolgreiche Projekt ist die Auszeichnung als Best-Practice-Modell des Sozialministeriums im Jahr 2019.
„So wird die Gemeinde als zentraler Lebensort von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen auch zum kreativen Begegnungsraum“, hofft Schaar auf weitere am Projekt interessierte Kommunen und Einrichtungen.
Das Projekt „Lebenskunst Altern“
Das Projekt „Lebenskunst Altern“ läuft bis zum Jahr 2023. Informationen sind im Amt der Kärntner Landesregierung in der Abteilung 13 (Gesellschaft und Integration) erhältlich.
- Telefon: 050/536 33083
- E‑Mail: abt13.generationen@ktn.gv.at

