Wolfsberg
77 Prozent: Alexander Radl ist neuer Bürgermeister!
Alexander Radl - so heißt der neue Bürgermeister von Wolfsberg: Der schon bisher geschäftsführende Bürgermeister konnte sich gegen seine beiden Mitbewerber durchsetzen und erhielt mit 77 Prozent der abgegebenen Stimmen einen deutlichen Vertrauenszuspruch der Bevölkerung.
Landeshauptmann Peter Kaiser, Bürgermeister Alexander Radl und Landesrat Daniel Fellner (von links).© SPÖ Wolfsberg
Die Nachwahl in Kärntens drittgrößter Stadt wurde notwendig, weil der bisher amtierende SPÖ-Bürgermeister Hannes Primus im Mai dieses Jahres nach schwerer Krankheit verstarb. Zu diesem Zeitpunkt führte der 52-jährige Vizebürgermeister Alexander Radl bereits die Amtsgeschäfte. Er ist es auch, der bei der heutigen (14. September 2025) Bürgermeisterwahl die meisten Stimmen erhielt — er setzte sich mit 77 Prozent (7.075 Stimmen) klar gegen Josef Steinkellner (ÖVP) und Gemeinderat Reinhard Stückler (GRÜNE) durch: Steinkellner erhielt 17,52 Prozent, während Stückler 5,43 Prozent der in Summe 9.509 abgegebenen Stimmen auf sich verbuchen konnte.
Absolute Mehrheit im Gemeinderat
Damit ist der 52-Jährige offiziell für knapp eineinhalb Jahre — bis zur Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2027 — im Amt des Bürgermeisters bestätigt worden. Die Wahlbeteiligung lag an diesem Wahlsonntag bei rund 46 Prozent. Die SPÖ besitzt mit 22 von 35 Sitzen im Übrigen die absolute Mehrheit im Wolfsberger Gemeinderat, gefolgt von ÖVP (6), FPÖ (5) und GRÜNE (2).

Kaiser und Fellner gratulierten
Als erste Gratulanten stellten sich SPÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser und Bezirksparteivorsitzender Daniel Fellner bei Radl im Wolfsberger Rathaus ein. „Ich gratuliere Alexander Radl und dem Team der SPÖ-Wolfsberg ganz herzlich. Ihr habt gezeigt, dass sozialdemokratische Politik und Werte die Menschen überzeugen und wir so ihre Köpfe und Herzen gewinnen können. Ich wünsche Alexander Radl für seine neue verantwortungsvolle Aufgabe als Bürgermeister von Wolfsberg viel Kraft, Durchhaltevermögen und Erfolg. Auch Daniel Fellner gratuliert und betont: „Er hat bereits in den vergangenen Monaten als geschäftsführender Bürgermeister eindrucksvoll gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen kann und mit großem Einsatz für die Stadt arbeitet.“ Wolfsberg sei eine starke und dynamische Stadt, die eine ebenso starke wie zukunftsorientierte Führung verdiene.
Wirken in Ehren halten
Der Landeshauptmann erinnerte ebenfalls an den traurigen Anlass, der die Neuwahl notwendig gemacht hat. Der viel zu frühe Tod von Bürgermeister Primus nach langer und schwerer Krankheit habe alle tief getroffen. “Wolfsberg hat damit nicht nur einen engagierten Bürgermeister, sondern auch einen großartigen Menschen verloren. Umso mehr gilt es jetzt, sein Wirken in Ehren zu halten und die Stadt mit Zusammenhalt und Weitblick in die Zukunft zu führen.“

