2. Liga
Landerl-Team schlägt First Vienna
„Big Points“ für die Austria Klagenfurt. In der siebten Runde der 2. Liga setzten sich die Violetten im Top-Spiel beim First Vienna FC mit 2:0 (1:0) durch.
Im Vergleich zum Erfolg eine Woche zuvor beim Floridsdorfer AC (2:1) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf einer Position: Florian Jaritz, der als Joker den Siegtreffer von Bartol Barisic vorbereitet hatte, rückte für Marc Andre Schmerböck ins Team und übernahm auch die Kapitänsschleife. Vor Tormann Adnan Kanuric bildeten Mario Matkovic, Marco Gantschnig und Aidan Liu die Abwehrreihe, die auf den Seiten durch Michael Lan und Elias Jandrisevits unterstützt wurde. Im Mittelfeld erhielten Marcel Krnjic, Almir Oda und Nik Marinsek den Vorzug, im Sturm begannen Jaritz und Barisic.
Szenen im Strafraum waren Mangelware
Beide Teams waren zunächst darauf bedacht, kompakt in der Defensive zu stehen und möglichst keine Räume anzubieten. Weil das gelang, waren Szenen im Strafraum erst mal Mangelware. Die Hausherren blieben in der ersten Hälfte ohne Abschluss, ein Freistoß von Benjamin Rosenberger (7.) landete in der Mauer, Marinsek klärte vor David Ungar (39.). Mehr hatte der ambitionierte Titelaspirant in Hälfte eins nicht zu bieten.
Auch die Gäste blieben in der Offensive über weite Strecken blass. Ein Schuss von Barisic (19.) landete in den Armen von Vienna-Keeper Bernhard Unger, der die Kugel zuvor an Jaritz verloren hatte. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff schlug das Landerl-Team dann aber eiskalt zu. Jaritz chippte einen Freistoß in den Rücken der Abwehr, Matkovic machte den Ball scharf und Gantschnig köpfte aus kurzer Distanz zur Austria-Führung ein – starke Variante!
Nach 70 Minuten gab’s ersten Wechsel
Vienna-Coach Hans Kleer hatte im Verlauf der Woche die Dominanz und spielerische Stärke seiner Mannschaft im Vergleich mit den Klagenfurtern gepriesen – doch davon war auch im zweiten Durchgang wenig zu sehen. Es fehlte viel mehr an Kreativität und zündenden Ideen, um die Defensive der Gäste in Bedrängnis zu bringen. Ein Schuss von Bernhard Luxbacher (50.) flog über den Kasten, ansonsten war wenig zu verzeichnen. Nach 70 Minuten nahm Austria-Coach Landerl den ersten personellen Tausch vor, Jaritz hatte Feierabend, Schmerböck übernahm den Part im Angriff. Später folgten Leo Vielgut (82.) für Krnjic sowie Sebastian Pschernig und Rei Okada (92) für Marinsek und Barisic.
Damit war der Deckel drauf
In der Schlussphase erhöhten die Hausherren zwar die Schlagzahl, die von Trainer Kleer prophezeite feine Klinge war aber weiterhin nicht zu erkennen. Stattdessen versuchte es sein Team mit der Brechstange und hohen Bällen. Ungar (76.) setzte einen Kopfball zu hoch an, mehr kam nicht. Dafür klingelte es auf der anderen Seite: Nach Corner Schmerböck setzte sich Liu (84.) energisch durch und köpfte ein.
