Villach
Igel-Hotels für den Winter
Villach hat sich erneut für den Schutz des Westeuropäischen Igels starkgemacht. Mit Laubhaufen, Igelhotels und weiteren Maßnahmen will die Stadt den bedrohten Tieren bessere Lebensbedingungen bieten und die Biodiversität fördern.
© Martina Schurian
Schutz für bedrohte Tierarten
Der Westeuropäische Igel steht weiterhin auf der Liste der potenziell gefährdeten Tierarten der Weltnaturschutzunion (IUCN). Durch intensive Landwirtschaft, Straßenbau und versiegelte Flächen hat der kleine Insektenfresser vielerorts seinen Lebensraum verloren.
Maßnahmen für mehr Artenvielfalt
Villachs Nachhaltigkeitsreferentin, Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig, betont die vielfältigen Maßnahmen der Stadt: Von Vogel- und Fledermauskästen über wilde Wiesen bis hin zu Trockenmauern werde alles getan, um Artenvielfalt zu fördern.
Sicherer Platz zum Überwintern
In den städtischen Parks bleiben bewusst Igelhotels und Laubhaufen erhalten, damit die Tiere gut durch den Winter kommen. Im Sommer wiederum haben die nützlichen Igel die Gärten frei von Schädlingen gehalten.
Sozialprojekt für Biodiversität
Die modular aufgebauten Insektentürme und Igelhotels werden im Rahmen eines Sozialprojekts hergestellt. Interessierte Privatpersonen oder Firmen können diese über die Abteilung Stadtgrün beziehen (T: 04242 205 6500, E: stadtgruen@villach.at).
Klimafitte Stadtgestaltung
Wo es möglich war, hat die Stadt auf laute Benzin-Blasgeräte verzichtet und stattdessen Akkugeräte oder den klassischen Rechen eingesetzt. Zusätzlich haben Mitarbeiter:innen 250 neue, klimafitte Bäume in allen Stadtteilen gepflanzt – ein weiterer Beitrag zum Klima- und Artenschutz.