Bildung
Ehrenzeichen des Landes für Hilda Fanta!
Sie hat in vielen Positionen und Ländern der Erde ihr Wissen weitergegeben und hat immer nur ein Ziel verfolgt, nämlich Bildung zu vermitteln und das Bewusstsein für eine fundierte Ausbildung zu fördern.
Landeshauptmann Peter Kaiser, Hilda Fanta, Sohn Alexander Fanta (mit Tochter Carla) und Tochter Johanna Fanta-Jende (von links).© LPD Kärnten/Handler
Sie feierte am Samstag (22. November 2025) ihren 70. Geburtstag und wurde mit einer besonderen Auszeichnung überrascht: Hilde Fanta erhielt von Landeshauptmann Peter Kaiser das Ehrenzeichen des Landes für ihr Engagement im Bildungswesen — als Übersetzerin, Sprachtrainerin, Autorin, Lehrerin, Dozentin und Professorin.
Unermüdliches Engagement
„Kärnten drückt seine Wertschätzung mit der Überreichung des Ehrenzeichens aus. Hilde Fanta ist eine Ikone unseres Bildungssystems, ein Vorbild an Engagement, internationaler Verständigung und ehrenamtlicher Tätigkeit“, fasste Kaiser die beruflichen und freiwilligen Tätigkeiten der Klagenfurterin zusammen. Alleine, dass sie ihren Ruhestand nicht als solchen sieht, sondern weiterhin Deutsch an der Gustav Mahler Uni unterrichtet, belegt ihren Einsatz. „Für ihr Engagement über Jahrzehnte wollen wir danken und ihr zum Geburtstag gratulieren.”
Sie habe in ihrem Leben in vielen Positionen und Ländern der Erde ihr Wissen weitergegeben, habe immer nur ein Ziel verfolgt, nämlich Bildung zu vermitteln und das Bewusstsein für eine fundierte Ausbildung zu fördern, bei Kindern und Jugendlichen, aber auch in der Fort- und Weiterbildung. „Sie hat alles, was sie angepackt hat, mit Hingabe und Leidenschaft getan.”
Tätig in unterschiedlichen Feldern
Fantas Expertise umfasst nicht nur die englische Sprache, sondern auch die Kommunikation, Pädagogik und Didaktik. Abgeschlossene Studien der Philosophie sowie der Publizistik und Kommunikationswissenschaft nach dem Abschluss der Pädak Wien-Strebersdorf waren die Grundlage für unterschiedliche Tätigkeitsfelder. Sie war tätig als Lehrerin, arbeitete bei den Vereinten Nationen in Wien, als Journalistin, hatte Lehraufträge an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt und an der FH Kärnten, arbeitete am Pädagogischen Institut des Bundes in Kärnten, an der Pädagogischen Hochschule Kärnten und war tätig an Schulen in Brasilien, am College in New York.
Ihre Bücher, die sie in Deutsch oder/und Englisch veröffentlicht hat, befassen sich nicht nur mit dem Lehren, sondern auch mit Kommunikation. Ihre Publikationen und Aufsätze erschienen weit über Kärntens Grenzen hinaus in Fach- und Sachmedien und reichten von Neuropädagogik bis hin zur Pflanzen- und Bodenkunde.

