Pflege
Großer Schritt für Kärntens Pflege
MAP wird offiziell Teil der Regelfinanzierung und erweitert das Angebot der mobilen Dienste. So erhalten noch mehr Menschen hochwertige Pflege direkt in ihren eigenen vier Wänden.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner setzt nach den Kündigungen in der Interventionellen Radiologie am Klinikum Klagenfurt auf Gespräche mit allen Beteiligten. Die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung sei weiterhin gewährleistet.© Büro LHStv. Beate Prettner
KÄRNTEN – Das ist ein wichtiger Meilenstein!
Das Pflegeprojekt „Miteinander Achtsam Pflegen – MAP“ hat mit seinem Pilotbetrieb so überzeugt, dass es jetzt dauerhaft in die Regelfinanzierung des Landes übernommen wird. Ab 1. Jänner 2026 zählt MAP offiziell zu den mobilen Pflegediensten Kärntens – und das bedeutet vor allem eines: Mehr Unterstützung für Pflege zu Hause
Große Zufriedenheit – klare Entscheidung
MAP arbeitet ausschließlich mit freiberuflichen Pflegekräften – und genau das kommt bei den Menschen an.Die Landes-Evaluierung zeigt ein deutliches Bild: Sehr hohe Zufriedenheit
Klare Qualitätsstandards und Flexible Betreuung – auch nachts oder am Wochenende
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner freut sich über das Resultat:
„Niemand wird benachteiligt. Unsere Evaluierung zeigt eindeutig: MAP funktioniert – und deshalb sichern wir es jetzt dauerhaft ab.“
Mehr Stunden für 2026
Durch den steigenden Bedarf erhöht das Land das Stundenkontingent auf 21.000 Stunden.
Die jährlichen Kosten liegen bei 1,07 Mio. Euro – ein moderater Mehraufwand für deutlich mehr Leistung. Damit gibt es in Kärnten jetzt 15 Anbieter mobiler Pflege, insgesamt finanziert das Land über eine Million Stunden pro Jahr. Mehr als 11.000 Menschen sind auf diese Dienste angewiesen, um so lange wie möglich zu Hause bleiben zu können.
Auch in den Pflegeheimen tut sich etwas
Neben MAP wurde eine weitere wichtige Entscheidung getroffen:
Das zusätzliche Hilfspersonal für Kärntens 79 Alten- und Pflegeheime bleibt weiterhin im Einsatz – und zwar bis Ende 2026. Diese Kräfte übernehmen hauswirtschaftliche Tätigkeiten, unterstützen im Alltag und entlasten die Pflegefachkräfte spürbar.
Rund 5,4 Millionen Euro sind dafür budgetiert. Prettner betont:
„Gerade jetzt, wo Pflegekräfte überall fehlen, zählt jede Entlastung. Wir setzen konsequent fort, was wirkt.“
Was das für Kärnten bedeutet
Mehr Flexibilität. Mehr Qualität. Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige.
Und vor allem: Mehr Sicherheit für alle, die auf Pflege angewiesen sind.