Feldkirchen
Betrug mit Trading und Chefmail
Ein 63-Jähriger ist bei einer Online-Tradingmasche um über 200.000 Euro betrogen worden. Außerdem ist eine Angestellte nach einer gefälschten Chef-E-Mail zu einer Überweisung auf ein portugiesisches Konto verleitet worden.
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Trading verspricht hohe Gewinne
Ein 63-jähriger Mann aus dem Bezirk Feldkirchen ist Ende April 2025 im Internet auf eine Tradingfirma aufmerksam geworden und hat ein Kundenkonto auf der Webseite erstellt. In weiterer Folge ist er von einem angeblichen Finanzberater kontaktiert worden, der ihn über mehrere Monate dazu gebracht hat, immer wieder Geldbeträge in der Höhe von mehreren zehntausend Euro auf verschiedene Konten in Großbritannien, Dänemark und Zypern zu überweisen.
Konto zeigt halbe Million
Ende September 2025 hat der Mann Einsicht in seinen vermeintlichen Anlageaccount genommen, dort ist ihm ein erwirtschafteter Betrag von rund einer halben Million Euro angezeigt worden. Als er eine Auszahlung verlangt hat, ist er erneut zu einer Zahlung von mehreren zehntausend Euro als Bearbeitungsgebühr überredet worden, eine Auszahlung ist jedoch nicht erfolgt. Insgesamt ist ein Schaden von über 200.000 Euro entstanden.
Gefälschte Chefmail
Eine Angestellte einer Kärntner Baufirma hat am 16. Dezember 2025 eine E‑Mail erhalten, die unter dem Namen ihres Chefs versendet worden ist. Darin ist sie zu einer Überweisung in der Höhe von mehreren zehntausend Euro an ein portugiesisches Konto aufgefordert worden. Im Glauben, die Nachricht stamme tatsächlich vom Firmeninhaber, hat sie die Überweisung vom Firmenkonto durchgeführt und erst danach bemerkt, dass es sich um eine gefälschte E‑Mail gehandelt hat. Die Frau hat Anzeige bei der Polizei erstattet.