Sternsinger

Stern­sin­ger noch bis 6. Jän­ner unter­wegs

Rund um den 6. Jänner ziehen wieder tausende Sternsingerinnen und Sternsinger durch Kärnten. Mit ihrem Besuch sammeln sie Spenden für soziale Projekte und bringen Neujahrswünsche in die Haushalte.

Stern­sin­ger noch bis 6. Jän­ner unter­wegs Sternsingerinnen und Sternsinger sind rund um den 6. Jänner in Kärnten unterwegs, bringen Neujahrswünsche und sammeln Spenden für Hilfsprojekte im Globalen Süden.

© Foto: Matthias Trinkl

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Bis zum 6. Jän­ner sind in vie­len Kärnt­ner Gemein­den wie­der Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger unter­wegs. Der Tag ist als „Drei­kö­nigs­tag“ bekannt und hat sich über die Jah­re zu einem fixen Ter­min im Jah­res­ka­len­der ent­wi­ckelt. Offi­zi­ell begeht die Katho­li­sche Kir­che an die­sem Tag das Hoch­fest der Erschei­nung des Herrn, das tra­di­tio­nell das Ende der Weih­nachts­zeit mar­kiert.

Beson­ders sicht­bar ist der 6. Jän­ner durch das Stern­sin­gen. Allein in Kärn­ten zie­hen auch heu­er rund 7.500 Kin­der und Jugend­li­che von Haus zu Haus. Orga­ni­siert wird die Akti­on von der Katho­li­sche Jung­schar im Rah­men der Drei­kö­nigs­ak­ti­on. Neben Neu­jahrs­wün­schen sam­meln die jun­gen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer Spen­den für Men­schen in ärme­ren Regio­nen der Welt.

Mit den Ein­nah­men wer­den jedes Jahr rund 500 Hilfs­pro­jek­te im soge­nann­ten Glo­ba­len Süden unter­stützt. Heu­er liegt der Schwer­punkt auf dem ost­afri­ka­ni­schen Staat Tan­sa­nia. Dort wer­den unter ande­rem Klein­bau­ern beim Anbau von Nah­rungs­mit­teln beglei­tet sowie Pro­jek­te zur Stär­kung von Frau­en­rech­ten, etwa bei den Mas­sai, geför­dert.

Ursprung des Drei­kö­nigs­ta­ges

Die Geschich­te der „Hei­li­gen Drei Köni­ge“ geht auf eine bibli­sche Erzäh­lung zurück, in der von Stern­deu­tern berich­tet wird, die einem beson­de­ren Stern folg­ten und nach Beth­le­hem kamen. Erst Jahr­hun­der­te spä­ter setz­te sich die Vor­stel­lung von drei Köni­gen durch – ver­mut­lich wegen der drei über­lie­fer­ten Geschen­ke Gold, Weih­rauch und Myr­rhe. Die heu­te bekann­ten Namen Kas­par, Mel­chi­or und Bal­tha­sar tauch­ten erst im frü­hen Mit­tel­al­ter auf.

Die Drei­kö­nigs­ak­ti­on selbst ent­stand 1954/55 aus einer klei­nen loka­len Initia­ti­ve und ist mitt­ler­wei­le die größ­te Spen­den­samm­lung Öster­reichs für Men­schen in Armuts­re­gio­nen. Die Buch­sta­ben „C+M+B“, die Stern­sin­ger an vie­len Haus­tü­ren anbrin­gen, wer­den oft als Hin­weis auf die Drei Köni­ge ver­stan­den. Tat­säch­lich ste­hen sie für den latei­ni­schen Segens­spruch „Chris­tus man­sio­nem bene­di­cat“ – über­setzt: „Chris­tus seg­ne die­ses Haus“.

05.01.2026 11:00
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Stern­sin­ger noch bis 6. Jän­ner unter­wegs Sternsingerinnen und Sternsinger sind rund um den 6. Jänner in Kärnten unterwegs, bringen Neujahrswünsche und sammeln Spenden für Hilfsprojekte im Globalen Süden.

© Foto: Matthias Trinkl