Champions Hockey League
„Verjüngungskur“ für die Klagenfurter Rotjacken
Der Einzug ins Achtelfinale der „Champions Hockey League“ ist fixiert. Das abschließende Gruppenspiel morgen um 20.20 Uhr gegen HC Donbass Donetsk bestreitet der EC KAC mit einer verjüngten Mannschaft. Durchschnittsalter: 22,75 Jahre.
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Mit fünf Siegen in fünf Spielen (zwei davon in der Overtime) und somit 13 von 15 möglichen Punkten fixierte der EC KAC vorzeitig den Aufstieg ins Achtelfinale der „Champions Hockey League“ (CHL). Am morgigen Mittwoch (13. Oktober 2021) steht in der Klagenfurter Stadthalle um 20.20 Uhr das letzte Spiel in der Gruppe G gegen den ukrainischen Meister HC Donbass Donetsk auf dem Spielplan. Nachdem die Klagenfurter Rotjacken auch nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen sind, kündigt Trainer Petri Matikainen an, zahlreiche Stammkräfte zu schonen und auf das jüngste Line-up in einem Bewerbsspiel seit vielen Jahren zu setzen.
Die Spieler der Zukunft
Die Stürmer Rok Kapel, Fabian Hochegger und Maximilian Theirich bestreiten morgen ihr erstes Bewerbsspiel in der Kampfmannschaft. Das ist auch für Jannik Fröwis vorgesehen, hinter dessen Einsatz nach einer leichten Erkrankung jedoch noch ein kleines Fragezeichnen steht. Auch die Mitwirkung des angeschlagenen Dennis Sticha ist noch nicht gesichert. Zwischen den Pfosten kommt Jakob Holzer zu seinem ersten Start im Profiteam. Rückkehrer in das Line-up sind Niklas Würschl, Marcel Witting, Finn van Ee, Niki Kraus und Valentin Hammerle. Sie alle liefen in der Vergangenheit bereits für die Kampfmannschaft auf, kamen in der laufenden Spielzeit bislang aber ausschließlich im Future-Team zum Einsatz. Vorgesehen ist ein KAC-Aufgebot, das ein Durchschnittsalter von lediglich 22,75 Jahren aufweist.
Älteren Spielern eine Pause gönnen
„Die Entscheidung, mit einer jungen Mannschaft anzutreten, haben wir aus mehreren Gründen getroffen. Zunächst einmal sind wir in der glücklichen Lage, hier in Klagenfurt über eine Zweitmannschat in Form des Future-Teams zu verfügen. Wir können unseren Talenten also die Möglichkeit bieten, sie hochzuziehen“, erklärt Coach Matikainen. Außerdem forderte der bisherige Saisonverlauf seinen Tribut. „Überschlagsmäßig hochgerechnet haben wir in den ersten Wochen der Saison schon gut 50 Stunden in Bussen, Flugzeugen und auf Flughäfen verbracht. Dazu sind meist drei Partien pro Woche gekommen. Dementsprechend fordernd war diese Zeit, so dass wir entschieden haben, unseren älteren Spielern eine Pause zu gönnen“, schildert Matikainen. Der KAC reiz in diesem Punkt das CHL-Regelwerk nahezu zur Gänze aus.
