Kleinkirchheimer Straße
Am Radentheiner Anstieg wird wieder gebaut!
Seit heute gehen die Bauarbeiten entlang der Kleinkirchheimer Straße (B 88) weiter.
© Land Kärnten/Abteilung 9
Auf der Kleinkirchheimer Straße (B 88) wird seit heute wieder gebaut. Das Straßenbaureferat des Landes Kärnten von Landesrat Martin Gruber investiert 500.000 Euro in die Sanierungsarbeiten. Bereits 2019 wurden im ersten Bauabschnitt rund 350 Meter des Radentheiner Anstiegs erneuert. Nun wird die Instandsetzung fortgesetzt. Der Grund: Vom Ortsende Radenthein in Richtung Bad Kleinkirchheim befindet sich die Straße auf einer Länge von 1,3 Kilometern in einem desolaten Zustand. Das Schadensbild zeigt in Teilbereichen starke Einzel- und Netzrisse, Materialausbrüche, Schlaglöcher und verschiedenste Verdrückungen, weshalb die Ableitung der Oberflächenwässer nur mangelhaft funktioniert.
„Die B 88 ist die zentrale Verkehrsverbindung in der Nockregion. Praktisch jeder Pendler, der zwischen dem Gemeindegebiet von Reichenau und dem Großraum Millstätter See unterwegs ist, muss diesen Straßenabschnitt benutzen. Daher ist hier eine rasche Sanierung gefragt, damit die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleistet werden kann“, betont Landesrat Gruber.
Die Sanierungsarbeiten im Detail
Die bestehende bituminöse Deckschichte wird vollflächig abgefräst, massivere Schadstellen werden mittels „Plomben“ saniert. In diesem Zuge wird auch die Straßenentwässerung mit zusätzlichen Schächten, Längsleitungen und Querungen optimiert. Abschließend wird eine neue Deckschicht in einer Stärke von fünf Zentimetern aufgebracht. Von der Stadtgemeinde Radenthein werden die bestehenden Park- und Busbuchten oberflächig instandgesetzt. „Straßen wie die B 88 gehören zur grundlegenden Infrastruktur in den Regionen, die wir zu erhalten haben. Daher investieren wir hier im Rahmen der Herbst-Bauoffensive 500.000 Euro“, informiert Gruber.
Mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen
Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis 19. November 2021. In dieser Zeit ist mit Verkehrsbehinderungen durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung und eine halbseitige Sperre zu rechnen.

