Goldhaubenfrauen
Tag der Ehrungen und Danksagungen
Landeshauptmann Peter Kaiser zeichnete 12 Goldhaubenfrauen mit dem Kärntner Lorbeer in Gold, Silber und Bronze für ihr ehrenamtliches Engagement aus.
© LPD Kärnten/Peter Just
Gleich mehrfach erhoben sich die Goldhaubenfrauen des Landes bei ihrem Landestreffen im Schloss Krastowitz von ihren Stühlen, um mit ihrem Applaus Anerkennung zu zollen. Zum einen, als Landeshuaptmann Peter Kaiser der Landesobfrau Monika Plieschnegger für über 60 Jahre lange ehrenamtliche Tätigkeit in verschiedensten Bereichen den Kärntner Lorbeer in Gold mit Brillanten überreichten und zum anderen, als Plieschnegger sich ihrerseits bei Kaiser bedankte für sein offenes Ohr für die Anliegen der Goldhabenfrauen, für die Auszeichnungen und ihm im Namen aller für die Zukunft abseits des Amtes alles Gute wünschte.
Die 112-jährige Geschichte
Kaiser zeichnete 12 Goldhaubenfrauen mit dem Kärntner Lorbeer in Gold, Silber und Bronze aus für ihre unterschiedlich lange Tätigkeit, ihr ehrenamtliches Engagement und dass sie freiwillig ihre Lebenszeit zur Verfügung stellen, um Tradition und Brauchtum zu bewahren, zu leben und weiterzugeben sowie für die karitative Tätigkeit der Goldhaubenfrauen. „Die Goldhaubenfrauen blicken auf eine 112-jährige Geschichte zurück, verkörpern unsere Traditionen und sind bereit, karitativ tätig zu sein für Menschen, für Organisationen. Das ist nicht selbstverständlich, sondern wird in unserer Gesellschaft immer rarer.“ Dies sei Grund genug, die Frauen vor den Vorhang zu holen und den offiziellen Dank des Landes auszusprechen.
Rund 3.000 Landesauszeichnungen habe er in seiner 13-jährigen Amtszeit vergeben an Menschen, die mehr geleistet haben, als der berufliche Alltag es erfordert, oder die ehrenamtlich im Dienste der Gesellschaft tätig sind. „Bei über 571.000 Einwohner in Kärnten sind das 0,6 Prozent der Bevölkerung, die wir vor den Vorhang geholt haben in den letzten 13 Jahren.“
