Lavamünd
Bienenlehrplatz Arthur Mettinger eröffnet!
Der neue Bienenlehrplatz soll künftig als Ort der Begegnung, Information und Umweltbildung dienen. Geplant sind Führungen, Workshops und Bildungsangebote für Schulen, Interessierte und Besucher des Lavantradweges.
© Erwin Schober
Im Rahmen der Eröffnungsfeier begrüßte Franz Loibnegger, Obmann des örtlichen Bienenzuchtvereins, die Gäste. Grußworte kamen unter anderem von Landtagsabgeordneten Armin Geißler und Nationalratsabgeordneten Johann Weber, Bürgermeister Wolfgang Gallant sowie Vertreter des Dachverbands der Imker. Ein besonderer Höhepunkt war die feierliche Übergabe der Anerkennungstafel „Natur im Garten — Ehrenamt pflanzt Lebensraum“ durch Nationalratsabgeordneten Johann Weber und Bezirksobmann Gerhard Visotschnig des Kärntner Bildungswerks an Franz Loibnegger und sein Team.
Zwei Jahre ehrenamtliches Engagement
Die Umsetzung erfolgte im Rahmen des Projekts „GrünRaum:aktiv II“ des Kärntner Bildungswerks, einem LEADER-ORE Projekt, in Zusammenarbeit mit der Regionalkooperation Unterkärnten. Den zahlreichen Unterstützer, darunter dem Grundeigentümer Arthur Mettinger, der Marktgemeinde Lavamünd, dem Landesverband für Imker, regionalen Sponsoren sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helfer dankt das Bildungswerk. Die Idee und Umsetzung des naturnahen Lehr- und Begegnungsraums ist dem Bienenzuchtverein Lavamünd zuzuschreiben. Knapp zwei Jahre ehrenamtliches Engagement investierten Franz Loibnegger und sein Team, um diesen Bienenplatz für die Bevölkerung sowie alle Interessierten zugänglich zu machen.
Begegnung, Information und Umweltbildung
Neben informativen Schautafeln über das Leben der Honig- und Wildbienen wurde der Platz bewusst naturnah gestaltet. Gepflanzt wurden ökologisch wertvolle, heimische Bäume und Sträucher, außerdem wurden Nistkästen aufgehängt, eine Benjeshecke, ein Steinhaufen und ein Sandarium gebaut sowie ein Wildbienenhaus, das im Vorfeld gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Hart errichtet wurde. Der Bienenlehrplatz soll als Ort der Begegnung, Information und Umweltbildung dienen. Geplant sind Führungen, Workshops und Bildungsangebote für Schulen, Interessierte und Besucher des Lavantradweges. Das Projekt „GrünRaum:aktiv II“ wird unterstützt von Bund, Land und Europäischer Union.
