Villach

Moderns­te Anla­ge der „Sto“-Gruppe in Betrieb

Am Gelände der Firma „Sto“ wurde am Freitag die modernste Trockenproduktionsanlage feierlich in Betrieb genommen.

Eröffnung der „Sto“-Produktion in Villach: Vorstand Jan Nissen, Werner Plasounig (Wirtschaftskammer), Claudia Mischensky (Industriellenvereinigung), Landeshauptmann Peter Kaiser, Vorstand Rainer Hüttenberger, Geschäftsführer Walter Wiedenbauer, Franz Klammer und Bürgermeister Günther Albel (von links)

© LPD Kärnten/Oskar Höher

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Die moderns­te Anla­ge der „Sto“-Gruppe welt­weit steht nun in Vil­lach. In einem Jahr Bau­zeit wur­den zehn Mil­lio­nen Euro auf 10.000 Qua­drat­me­tern inves­tiert. Die Tro­cken­pro­duk­ti­on für Süd­ost­eu­ro­pa wur­de von der deut­schen Zen­tra­le nach Vil­lach ver­la­gert. In der Tro­cken­pro­duk­ti­ons­an­la­ge ent­ste­hen pul­ver­för­mi­ge Kle­be- und Armie­rungs­mör­tel, die nach Süd­eu­ro­pa expor­tiert wer­den.

Eröff­nung ein­ge­bet­tet in Emo­ti­on

Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser war bei der fei­er­li­chen Inbe­trieb­nah­me am ver­gan­ge­nen Frei­tag anwe­send: „Die heu­ti­ge Eröff­nung ist ein­ge­bet­tet in Emo­ti­on, wenn über Nach­hal­tig­keits­stra­te­gien in einem Indus­trie­be­trieb gespro­chen wird, von einem grü­nen Indus­trie­land Kärn­ten gere­det wird, wenn Vil­lach ein neu­es Fir­men­zen­trum für den süd­eu­ro­päi­schen Markt wird und wenn vor allem die enkel­ver­ant­wor­tungs­vol­le Fir­men­phi­lo­so­phie und ihre Umset­zung in der Pro­duk­ti­on sicht­bar wer­den!“

Für mehr Nach­hal­tig­keit

Mit die­ser Inves­ti­ti­on setzt das Unter­neh­men „Sto“ auch ver­mehrt auf Nach­hal­tig­keit: Die Wert­schöp­fung bleibt in der Regi­on, weil die Roh­stof­fe zum Groß­teil aus der Regi­on kom­men. Dies bedeu­tet kür­ze­re Trans­port­we­ge. Wei­te­re Para­me­ter für das nach­hal­ti­ge Agie­ren der „Sto“-Gruppe sind hoch­mo­der­ne Tech­ni­ken, die für Ener­gie­ef­fi­zi­enz sor­gen, staub­frei­es Arbei­ten ermög­li­chen und eine schnel­le Ver­la­dung der Pro­duk­te sicher­stel­len. Durch die­se neu­en Pro­zes­se wer­den 2.800 LKW-Ladun­gen jähr­lich ein­ge­spart. Der Wert­schöp­fungs­im­puls wird von den Vor­stän­den Rai­ner Hüt­ten­ber­ger und Jan Nis­sen zehn Mil­lio­nen jähr­lich bezif­fert. Von der Regio­na­li­tät ver­spre­chen sich die Vor­stän­de zudem eine Kri­sen­un­ab­hän­gig­keit, weil Lie­fer­eng­päs­se dadurch ver­mie­den wer­den kön­nen. Wei­ters sorgt eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge im Aus­maß von tau­send Qua­drat­me­tern für Eigen­strom­ver­sor­gung im Aus­maß von 50 Ein­fa­mi­li­en­häu­sern pro Jahr.

24.10.2021 06:00 - Update am: 24.10.2021 11:29
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Eröffnung der „Sto“-Produktion in Villach: Vorstand Jan Nissen, Werner Plasounig (Wirtschaftskammer), Claudia Mischensky (Industriellenvereinigung), Landeshauptmann Peter Kaiser, Vorstand Rainer Hüttenberger, Geschäftsführer Walter Wiedenbauer, Franz Klammer und Bürgermeister Günther Albel (von links)

© LPD Kärnten/Oskar Höher