Pachtvertrag verlängert
Freie Zugänge an zehn Kärntner Seen gesichert
Zehn der wichtigsten Kärntner Seen bleiben weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Land Kärnten verlängert den Pachtvertrag mit den Bundesforsten.
© KLiCK Kärnten/Galli
Gute Nachrichten aus der Kärntner Landesregierung: Zehn der wichtigsten Kärntner Seen bleiben weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich und für die Gemeinden nutzbar. Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat und Gemeindereferent Daniel Fellner sowie Landesrat und Regionalentwicklungsreferent Martin Gruber gaben am heutigen Montag bekannt, dass in der Sitzung der Kärntner Landesregierung am Mittwoch die Zustimmung zur Verlängerung des Pachtvertrags mit den Bundesforsten beschlossen wird. Bei den zehn Seen handelt es sich um den Wörthersee, den Ossiacher See, den Millstätter See, den Weißensee, den Brennsee, den Afritzer See, den Längsee, den Pressegger See, den Baßgeigensee und den Falkertsee.
Pachtvertrag um zehn Jahre verlängert
„Den Zugang und die Nutzung unserer heimischen Seen für die Bevölkerung sicherzustellen war und ist mir eine Herzensangelegenheit“, freut sich Kaiser. In partnerschaftlichen Gesprächen mit den Bundesforsten ist es nicht nur gelungen, die Basis für die Verlängerung des Pachtvertrags für zehn Jahre zu legen, sondern die Zusammenarbeit mit den Bundesforsten sogar noch auszuweiten. „Eine eigene Projektgruppe wird sich Regionalprogrammen widmen, um die bestmögliche Nutzung der Seen, die Wahrung der Ökologie und der ausgezeichneten Gewässerqualität voran zu treiben“, verrät Kaiser.
Keine zusätzlichen Kosten
Die Pacht selbst wurde nicht erhöht, der Kärntner Bevölkerung entstehen mit der Vertragsverlängerung somit keine zusätzlichen Kosten. Landesrat Fellner sieht damit vor allem die Nutzung für die Kärntner Gemeinden garantiert. „Unsere Seen gehören zum Landschaftsbild, sind aber auch Wirtschaftsgrundlage. Die Gemeinden nutzen sie mit ihren Strandbädern, aber auch Promenaden, Radwege und Schifffahrt gehören zum See-Erlebnis. Es ging also nicht nur um die Wasserfläche, sondern auch um die Uferflächen“, erklärt Fellner.
Kärntner Seen sind Naturjuwele
Der für freie Seezugänge zuständige Landesrat Martin Gruber ist ebenfalls erfreut über das Ergebnis: „Die Kärntner Seen sind Naturjuwele und wichtige Erholungsgebiete. Ich setze mich daher konsequent dafür ein, dass die Kärntner ihre Seen auch in Zukunft genießen können. Bei den von den Bundesforsten verwalteten Flächen ist das nun, auch durch die Unterstützung der zuständigen Ministerin Elisabeth Köstinger, dauerhaft sichergestellt, ohne dass sich für Gemeinden oder Besucher etwas ändert.“
Wissenswert
Das Land Kärnten realisierte im Rahmen einer von Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Martin Gruber vorangetriebenen Initiative bisher 24 freie Seezugänge, die unabhängig vom Baden und Verweilen am See zum kurzfristigen Sprung ins Wasser einladen.
Online: www.ktn.gv.at/freierseezugang
