Arriach
Auszeichnung für engagierte Gartengestalter!
Bei den anschließenden Gartenführungen führten Claudia und Bernhard Trügler durch den Slow Food Begegnungsgarten, der sich in den vergangenen Jahren zu einem Garten der Vielfalt entwickelt hat.
© Kärntner Bildungswerk
Der Slow Food Begegnungsgarten in Arriach öffnete vor Kurzem seine Tore und lud zahlreiche Besucher zu einem abwechslungsreichen Gartennachmittag rund um die Themen Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität und gemeinschaftliches Engagement ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neben spannenden Fachvorträgen und Gartenführungen auch die Auszeichnung der örtlich engagierten Gartengestalter. Landtagsabgeordnete Stefanie Ofner, Bezirksobmann Erwin Winkler vom Kärntner Bildungswerk sowie Bürgermeister Gerald Ebener begrüßten die Gäste und überreichten den Verantwortlichen des Slow Food Begegnungsgartens eine „Natur im Garten“-Anerkennungstafel. Damit wurde das ehrenamtliche Engagement gewürdigt, mit dem der Garten in den vergangenen eineinhalb Jahren weiterentwickelt wurde.
Ein vielfältiger Lebensraum
Getragen wird das Projekt von einer Gemeinschaft bestehend aus dem Mittelpunktverein Arriach, den Wirten der Alten Point, der Slow Food Gemeinschaft, der evangelischen Pfarrgemeinschaft sowie den Ehrenamtlichen des Begegnungscafés. „Im Rahmen des Projekts GrünRaum:aktiv II des Kärntner Bildungswerks wurde der Garten seit Frühjahr 2025 weiterentwickelt und es entstand ein noch vielfältigerer Lebensraum für Pflanzen, Tiere und vor allem für die Menschen vor Ort, die diesen Garten zu einem Ort des Zusammentreffens machen“ erklärte Andrea Koppitsch vom Kärntner Bildungswerk. Ergänzend dazu gelang es der örtlichen Gruppe, mithilfe eines Kleinprojekts der Orts- und Regionalentwicklung des Landes Kärnten, einen attraktiven Begegnungsraum im Innenbereich umzusetzen.
„Der Boden lebt – und ernährt uns“
Ein besonderer Meilenstein war bereits im Jahr 2025 die Auszeichnung mit dem Naturschutzpreis des Landes Kärnten für den ökologisch geführten Garten – eine Anerkennung für den nachhaltigen Einsatz aller Beteiligten. Auch das Programm des Tages der offenen Gartentür stieß auf großes Interesse. Im Vortrag „Der Boden lebt – und ernährt uns“ erhielten die Besucher faszinierende Einblicke in das Leben unter unseren Füßen. Dabei wurde anschaulich vermittelt, dass in nur einem Gramm gesunden Bodens mehr Organismen leben als Menschen auf der Erde. Themen wie Kompostierung, Mulchen, Humusaufbau und Wurmkompostierung zeigten auf, wie sich Bodenfruchtbarkeit fördern, Wasser speichern, das Klima schützen und gesunde Lebensmittel erzeugen lassen.
Führungen und Gartenwerkstatt
Bei den anschließenden Gartenführungen führten Claudia und Bernhard Trügler durch den Slow Food Begegnungsgarten, der sich in den vergangenen Jahren zu einem Garten der Vielfalt entwickelt hat. Sie zeigten, welche ökologischen Elemente wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen und wie ein naturnah gestalteter Garten zugleich als Ort der Begegnung und Erholung für Menschen dienen kann. Auch die jüngsten Besucher kamen nicht zu kurz: In der Gartenwerkstatt für Kinder konnten sie die Farben der Natur entdecken, spielerisch Pflanzen kennenlernen und bei einem spannenden Ratespiel ihr Wissen unter Beweis stellen.
