Sehenswürdigkeit
Der Malbaum ist zurück auf dem Neuen Platz in Spittal
Seit dem Jahr 2017 fristete der 18 Meter hohe Spittaler Malbaum sein Dasein im Bauhof. Nach einer Restaurierung ziert die Sehenswürdigkeit nun wieder den Neuen Platz.
© eggspress
Der Malbaum auf dem Neuen Platz ist eine Sehenswürdigkeit der Stadt Spittal. Im Jahr 2017 musste er abgebaut werden und fristete seit damals sein Dasein im Bauhof. Nun ist der 18 Meter hohe Spittaler Malbaum nach einer kompletten Restaurierung endlich wieder aufgestellt. Der ursprüngliche Holzmast wurde durch einen neuen Eisenmasten ersetzt, die Eisenringe und die Figuren entrostet, grundiert und händisch bemalt.
Die Geschichte des Malbaums
Der Malbaum wurde im Jahr 1970 anlässlich der beiden Jubiläen „50 Jahre Volksabstimmung“ und „40 Jahre Stadterhebung“ vom Bezirksheimatmuseum (Helmut Prasch) unter Mithilfe der Stadtgemeinde Spittal (Bürgermeister Hans Hatz) errichtet. In malerischer Aufmachung ist hier die Geschichte der Stadt dargestellt. In zahlreichen, bunten Bildern – aufgeteilt auf vier Ringe – ist die historische Entwicklung Spittals und seiner Umgebung zu verfolgen, beginnend von der Zeit der Kelten, über die der Römer, der Ortenburger, der Stadterhebung, den Weltkriegen bis hin zur Goldeckbahn, dem Schulzentrum und dem Hallenbad.
- Mit der Spitze des Malbaums: Gemeinderat und Museumsdirektor Hartmut Prasch, Gemeinderat Friedrich Lambauer, Vizebürgermeister Willi Koch, Bürgermeister Gerhard Köfer und Stadtrat Christoph Staudacher (von links)
- Der Malbaum in Spittal wurde im Jahr 1970 errichtet.