Spittal

„Ich gelo­be“ in der Gemein­de Kleb­lach-Lind

Die jungen Soldatinnen und Soldaten sind im Juni und Juli 2026 bei den Kärntner Einheiten und Verbänden eingerückt.

„Ich gelo­be“ in der Gemein­de Kleb­lach-Lind Christoph Staudacher, Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger, Sandra Fellner, Landeshauptmann Daniel Fellner, Bürgermeister Manfred Fleißner, Barbara Fleißner und Brigadier Philipp Eder (von links).

© LPD Kärnten/Pleschberger

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Rund 250 Rekru­ten des Öster­rei­chi­schen Bun­des­hee­res wur­den kürz­lich am Sport­platz in der Gemein­de Kleb­lach-Lind ange­lobt. Sei­tens der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung waren Lan­des­haupt­mann Dani­el Fell­ner, Lan­des­rä­tin Mari­ka Lag­ger-Pöl­lin­ger und Lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig anwe­send.

Fort­bil­dung, Lesen und kri­ti­sches Hin­ter­fra­gen

Fell­ner drück­te in sei­ner Anspra­che die Wert­schät­zung und Dank­bar­keit gegen­über den Rekru­ten aus, weil sie bereit sei­en, für die Sicher­heit und Ver­tei­di­gung Öster­reichs da zu sein: „Es ist ein beein­dru­cken­des Bild: der Radl­berg, die Reiß­eck­grup­pe und davor die geball­te Kraft der Rekru­ten, des Bun­des­hee­res und des Ehren­amts.“ Er beton­te, dass es sich loh­ne, für die fried­li­che Umge­bung mit den guten Nach­barn, für Demo­kra­tie und Frei­heit zu kämp­fen. „Ich spre­che aber nicht nur vom Kämp­fen mit der Waf­fe. Es geht auch um Fort­bil­dung, Lesen, kri­ti­sches Hin­ter­fra­gen, um die soge­nann­te geis­ti­ge Lan­des­ver­tei­di­gung.“ Fell­ner sag­te, dass Frie­den, Demo­kra­tie und freie Wah­len kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit sei­en.

“Für die Sicher­heit essen­zi­ell”

Kärn­tens Mili­tär­kom­man­dant Bri­ga­dier Phil­ipp Eder sag­te, dass nach den Jah­ren des Kaputt­spa­rens das Bun­des­heer in der Lage sei, die Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit wie­der her­zu­stel­len – „die es eigent­lich immer hät­te haben müs­sen“. An die Rekru­ten appel­lier­te er, sich nach dem Wehr­dienst in Kader oder Miliz wei­ter zu ver­pflich­ten. Er ging zudem auf die von der Bun­des­re­gie­rung beschlos­se­ne Ver­län­ge­rung des Wehr­diens­tes ein. Die­se sei für die Sicher­heit und Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit Öster­reichs essen­zi­ell, ins­be­son­de­re durch die Miliz­übun­gen. Ebner merk­te aber auch noch an, dass er sich eigent­lich das Modell 8+2 gewünscht hät­te. Für die Gemein­de Kleb­lach-Lind begrüß­te Bür­ger­meis­ter Man­fred Fleiß­ner alle Anwe­sen­den. Die Rekru­ten bezeich­ne­te er als wert­vol­len und unver­zicht­ba­ren Teil der Gesell­schaft.

Wis­sens­wert

Die Rekru­ten stam­men vom Pio­nier­ba­tail­lon 1 aus der Rohr-Kaser­ne in Vil­lach, vom Stabs­ba­tail­lon 7 aus der Georg Goëss-Kaser­ne in Kla­gen­furt, vom Jäger­ba­tail­lon 24 aus der Has­pin­g­er-Kaser­ne in Lienz, von der Sani­täts­lehr­kom­pa­nie des Sani­täts­zen­trums Süd aus der Lau­don-Kaser­ne in Kla­gen­furt und von der Stabs­kom­pa­nie des Mili­tär­kom­man­dos Kärn­ten sowie Mili­tär­mu­sik Kärn­ten aus der Khe­ven­hül­ler-Kaser­ne in Kla­gen­furt.

02.08.2026 13:00
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„Ich gelo­be“ in der Gemein­de Kleb­lach-Lind Christoph Staudacher, Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger, Sandra Fellner, Landeshauptmann Daniel Fellner, Bürgermeister Manfred Fleißner, Barbara Fleißner und Brigadier Philipp Eder (von links).

© LPD Kärnten/Pleschberger