St. Veit
Modernes und leistbares Wohnen in Launsdorf
Das Projekt wurde als sogenanntes Reconstructing umgesetzt: Die neuen Gebäude entstanden in unmittelbarer Nähe der alten Wohnhäuser, sodass die und Bestandsmieter direkt in die fertiggestellten Wohnungen übersiedeln konnten.
© Büro LHStv.in Schaunig
Die Erneuerung der Fortschrittsiedlung in Launsdorf ist abgeschlossen. Mit Unterstützung der Wohnbauförderung des Landes Kärnten wurden zwei nicht mehr sanierbare Bestandsgebäude durch moderne, barrierefreie Wohnhäuser ersetzt. Die bisherigen Bewohner sind bereits in ihre Wohnungen übersiedelt. Nun wurden im Rahmen einer offiziellen Schlüsselübergabe weitere neun Wohnungen an neue Mieter übergeben.
Neun neue Mietparteien
Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig nahm die Schlüsselübergabe gemeinsam mit Bürgermeister Johann Grilz und Fortschritt-Geschäftsführer Wolfram Stöby vor: „Mit der Wohnbauförderung des Landes schaffen wir leistbaren und hochwertigen Wohnraum, der den Bedürfnissen der Menschen entspricht. Besonders freut mich, dass die bisherigen Bewohner in ihrem vertrauten Umfeld bleiben konnten und nun auch neun neue Mietparteien hier ein Zuhause finden.“
Reconstructing eingesetzt
Das Projekt wurde als sogenanntes Reconstructing umgesetzt: Die neuen Gebäude entstanden in unmittelbarer Nähe der alten Wohnhäuser, sodass die und Bestandsmieter direkt in die fertiggestellten Wohnungen übersiedeln konnten. Für die Umsetzung zeichnete die gemeinnützige Bauvereinigung Fortschritt verantwortlich. Reconstructing wird dann eingesetzt, wenn die Sanierung des Altbestands nicht mehr möglich ist.
Leitfaden „Quartier und Wir“
Die Bewohner waren in den Planungsprozess eingebunden. Begleitet wurde das Projekt von der Diakonie de la Tour in Anlehnung an den Leitfaden „Quartier und Wir“. Die beiden neuen Gebäude wurden in der Qualitätsstufe klimaaktiv Silber errichtet. Auf den Flächen der alten Häuser entstehen Grün- und Freiräume für die Siedlung. Als Sozialraum stellt die Gemeinde den Kultursaal des nahegelegenen Gemeindezentrums zur Verfügung.
Qualität und leistbare Mieten
Insgesamt umfassen die beiden Wohnhäuser 44 Einheiten. Die Baukosten beliefen sich auf rund neun Millionen Euro. „Der gemeinnützige Wohnbau steht für Qualität und dauerhaft leistbare Mieten. Gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten sind Projekte wie dieses ein wichtiger Beitrag dazu, dass gutes Wohnen für die Menschen in Kärnten finanzierbar bleibt“, sagt Schaunig.
