Barrierefrei auf Kärntens Berge
Diese Bergbahnen sind besonders gut zugänglich
Auch mit Rollstuhl, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität soll der Weg auf Kärntens Berge möglichst unkompliziert sein. Drei Sommerbergbahnen tragen bereits ein eigenes Gütesiegel für Barrierefreiheit, weitere Angebote sind ebenfalls gut zugänglich.
© Michael Stabentheiner
Drei Bergbahnen sind bereits ausgezeichnet
Wer mit Rollstuhl, Kinderwagen oder eingeschränkter Mobilität auf den Berg möchte, hat in Kärnten inzwischen mehrere gut zugängliche Möglichkeiten. Die Gartnerkofelbahn und der Millennium-Express am Nassfeld sowie die Biosphärenparkbahn Brunnach in Bad Kleinkirchheim tragen bereits das ÖZIV-Gütesiegel für Barrierefreiheit.
Mehr als nur ein stufenloser Einstieg
Dabei geht es nicht nur darum, überhaupt in die Gondel zu kommen. Auch Behindertenparkplätze, stufenlose Zugänge, passende Kassenbereiche, barrierefreie WCs sowie sichere Ein- und Ausstiege spielen eine Rolle. Zusätzlich müssen Mitarbeiter vor Ort entsprechend geschult sein.
Auch Familien profitieren davon
Davon profitieren nicht nur Menschen im Rollstuhl. Auch Eltern mit Kinderwagen oder Gäste, die nicht mehr ganz so sicher zu Fuß unterwegs sind, können die Bahnen leichter nutzen und viele Angebote am Berg besser erreichen.
Weitere Möglichkeiten in Kärnten
Barrierefreie Bergerlebnisse gibt es auch an anderen Orten. Mit der Goldeckbahn, der Panoramabahn auf der Turracher Höhe samt Nocky’s AlmZeit-Rundweg und der Schareckbahn in Heiligenblut stehen weitere Angebote zur Verfügung. Am Mölltaler Gletscher helfen Mitarbeiter beim Einstieg, über Rampen geht es mit dem Gletscher Express und der Gondelbahn Eissee bis zum Bergrestaurant.
Möglichst unkompliziert auf den Berg
Das Ziel ist, dass möglichst viele Menschen die Kärntner Bergwelt selbstständig und sicher erleben können. Dazu gehören nicht nur die Berg- und Talfahrt, sondern auch Wege und Angebote direkt am Berg.