Sicherheit in Klagenfurt
Mehr Kontrollen gegen Lärm und Auto-Rowdys
Nach Beschwerden über nächtlichen Lärm im Dachauer Park und die Auto-Rowdy-Szene beim Strandbad verschärfen Stadt und Polizei ihre Maßnahmen. Auch eine Videoüberwachung und weitere Fahrverbote stehen im Raum.
© Foto: KK
Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum standen im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen Bürgermeister Christian Scheider und Stadtpolizeikommandant Oberst Hans-Peter Mailänder. Konkret ging es um den Dachauer Park in Welzenegg sowie die Situation rund um den Strandbad-Parkplatz.
Mehr Präsenz im Park
Im Dachauer Park sorgen laut Stadt nächtliche Treffen von Jugendlichen und Fahrten mit E‑Scootern für Beschwerden von Anrainern. Die Polizei will den Park deshalb zwischen 19 und 24 Uhr verstärkt überwachen. Auch das Ordnungsamt soll während seiner Dienstzeiten häufiger vor Ort sein. Sollten die Maßnahmen nicht ausreichen, prüft die Stadt auch eine temporäre nächtliche Sperre des Parks. „Wir nehmen die Beschwerden der Anrainerinnen und Anrainer ernst“, betont Scheider.
Strandbad deutlich ruhiger
Am Strandbad-Parkplatz zeigt das verhängte Halte- und Parkverbot laut Polizei bereits Wirkung. In den Nachtstunden sei es deutlich ruhiger geworden. Polizei und Ordnungsamt kontrollieren weiterhin verstärkt. Als mögliche zusätzliche Maßnahme brachte Mailänder eine Videoüberwachung ins Spiel. Einen Schranken hält der Stadtpolizeikommandant hingegen offenbar für weniger geeignet.
Verlagerung verhindern
Gleichzeitig soll verhindert werden, dass sich die Auto-Szene auf den Minimundus-Parkplatz verlagert. Dort will die Polizei verstärkt kontrollieren. Sollte dies nicht ausreichen, könnte auch ein Fahrverbot folgen. Die Stadt kündigte an, die Entwicklung an allen betroffenen Standorten weiter zu beobachten.
