Karriere-Schritt
Robert Klinglmair verlässt die Bildungsdirektion
Wechsel an der Spitze der Kärntner Bildungsdirektion: Der bisherige Direktor Robert Klinglmair steigt zum neuen Leiter des Instituts für Qualitätsentwicklung im Österreichischen Schulwesen (IQS) auf. Die frei werdende Stelle wird nun ausgeschrieben.
© LPD Kärnten/Sucher
Wie der Landespressedienst vor wenigen Minuten in einer Aussendung bekannt gab, steht in der Kärntner Bildungsdirektion ein Wechsel bevor: Bildungsminister Heinz Faßmann bestätigte heute in einem Gespräch mit Landeshauptmann Peter Kaiser, dass der bisherige Bildungsdirektor Robert Klinglmair zum neuen Leiter des Instituts für Qualitätsentwicklung im Österreichischen Schulwesen (IQS) bestellt wird.
Abschied Anfang Juli
Der Wechsel von Klinglmair erfolgt nicht sofort, sondern mit Anfang Juli, um das laufende, von Covid‑19‑Maßnahmen geprägte Schuljahr ordnungsgemäß bis zum Ende zu begleiten. Kaiser sieht als Kärntens Bildungsreferent im Wechsel Klinglmairs an seine neue Wirkungsstätte mit 140 Bediensteten auch eine Auszeichnung für die geleistete Bildungsarbeit in Kärnten.
Neue Impulse
„Die erstmalige Zusammenführung zweier bis dahin getrennt voneinander agierenden Bildungseinheiten, des dem Bund unterstellten Landesschulrats und der Bildungsabteilung des Landes, war und ist eine enorme Herausforderung, der sich Klinglmair mit höchstem persönlichen Einsatz und unbestrittener Expertise über zwei Jahre lang gewidmet hat“, erklärt Kaiser. Unabhängig von einigen erwartbaren und sich logisch ergebenden Zwischentönen sorgte die Bildungsdirektion unter Klinglmair, so der Landeshauptmann, für wesentliche neue Impulse und moderne Weiterentwicklungen in der pädagogischen und administrativen Kärntner Bildungslandschaft. Daran gelte es anzuknüpfen, die Stelle rasch neu auszuschreiben und nachzubesetzen.
Profunde Kenntnis
Minister Faßmann betont: „Klinglmair hat die Interessen des Bundes und des Landes ausgezeichnet zur Übereinstimmung gebracht und damit bewiesen, dass die Bildungsdirektionen funktionieren.“ Mit Klinglmair gewinnt das IQS, so Faßmann, eine wissenschaftlich denkende und facheinschlägig ausgewiesene Persönlichkeit, die gleichzeitig eine profunde Kenntnis des österreichischen Bildungswesens aufweist.
