Betrüger

Schon wie­der! Fal­sche Enke­lin kas­siert Zehn­tau­sen­de Euro.

Es ist kaum zu glauben: Ein Anruf, eine erfundene Unfallgeschichte und schon sind Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro weg. Im Bezirk St. Veit an der Glan wurde eine 84-jährige Frau Opfer dreister Telefonbetrüger. Die Polizei sucht nun nach einem unbekannten Mann.

Schon wie­der! Fal­sche Enke­lin kas­siert Zehn­tau­sen­de Euro. Mit einer erfundenen Unfallgeschichte brachten Telefonbetrüger eine 84-jährige Frau aus dem Bezirk St. Veit an der Glan um Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro.

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Man könn­te mei­nen, mitt­ler­wei­le kennt jeder den soge­nann­ten Enkel­trick. Doch weit gefehlt! Die Betrü­ger haben erneut zuge­schla­gen – und das mit einer Geschich­te, die schon unzäh­li­ge Male erzählt wur­de.

Am Frei­tag, dem 30. Okto­ber 2026, gegen 18:45 Uhr klin­gel­te das Han­dy einer 84-jäh­ri­gen Frau aus dem Bezirk St. Veit an der Glan. Am ande­ren Ende der Lei­tung mel­de­te sich eine angeb­li­che Enke­lin. Die Schock­nach­richt: Die Toch­ter habe einen töd­li­chen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht und sit­ze des­halb in gericht­li­cher Anhal­tung.

Ein fal­scher Gerichts­mit­ar­bei­ter und ein ech­ter Scha­den

Damit die Toch­ter wie­der auf frei­en Fuß kom­me, müs­se drin­gend eine Kau­ti­on bezahlt wer­den. Kurz dar­auf über­nahm ein Mann das Gespräch, der sich als Gerichts­mit­ar­bei­ter aus­gab. Ein Bote wer­de das Geld bezie­hungs­wei­se die Wert­ge­gen­stän­de abho­len.

Die Betrü­ger setz­ten die Pen­sio­nis­tin mas­siv unter Druck. Sie soll­te das Tele­fo­nat auf kei­nen Fall been­den. Schließ­lich pack­te die 84-Jäh­ri­ge meh­re­re Wert­ge­gen­stän­de im Wert von meh­re­ren zehn­tau­send Euro in einen Sack und über­gab die­sen einem unbe­kann­ten Mann an ihrer Haus­tür.

Ein Anruf bei der ech­ten Enke­lin hät­te alles ver­hin­dert

Erst nach der Über­ga­be rief die Frau ihre tat­säch­li­che Enke­lin an. Da flog der gan­ze Schwin­del auf. Die Pen­sio­nis­tin ver­stän­dig­te die Poli­zei – doch die Wert­ge­gen­stän­de waren bereits ver­schwun­den.

Beson­ders bit­ter: Ein ein­zi­ger Kon­troll­an­ruf vor der Über­ga­be hät­te den Betrug ver­mut­lich ver­hin­dern kön­nen.

Poli­zei sucht den fal­schen Kau­ti­ons­bo­ten

Der unbe­kann­te Abho­ler wur­de als eher klein, mit dunk­len Haa­ren und süd­län­di­schem Erschei­nungs­bild beschrie­ben. Er trug eine hel­le Jacke, eine dunk­le Hose und einen hel­len Ruck­sack.

Wer am Frei­tag­abend ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht hat, soll sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on St. Veit an der Glan unter 059133 2120 mel­den.

Lie­be Leu­te, die Poli­zei holt kei­ne Kau­ti­on im Plas­tik­sa­ckerl!

So kuri­os die erfun­de­ne Geschich­te klingt, so ernst ist der Scha­den. Die Täter spie­len gezielt mit Angst, Zeit­druck und der Sor­ge um Ange­hö­ri­ge. Gera­de älte­re Men­schen wer­den dadurch immer wie­der zu Opfern.

Des­halb noch ein­mal zum Mit­schrei­ben: Weder die Poli­zei noch ein Gericht ver­lan­gen am Tele­fon eine Kau­ti­on und schi­cken anschlie­ßend einen Boten zur Haus­tür, um Schmuck, Bar­geld oder ande­re Wert­ge­gen­stän­de ein­zu­sam­meln.

Wer einen sol­chen Anruf erhält, soll­te sofort auf­le­gen, die betrof­fe­nen Ange­hö­ri­gen selbst kon­tak­tie­ren und die Poli­zei unter 133 ver­stän­di­gen.

Denn eines ist sicher: Solan­ge die­se Masche funk­tio­niert, wer­den die Betrü­ger wei­ter­ma­chen.

31.10.2026 07:45
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Schon wie­der! Fal­sche Enke­lin kas­siert Zehn­tau­sen­de Euro. Mit einer erfundenen Unfallgeschichte brachten Telefonbetrüger eine 84-jährige Frau aus dem Bezirk St. Veit an der Glan um Wertgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro.

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