Klagenfurt Events
Klagenfurt will Großevents im Wörtherseestadion sichern
Hohe Zusatzkosten setzen Veranstalter im Wörtherseestadion zunehmend unter Druck. Bürgermeister Christian Scheider will mit günstigeren Tarifen für Brandsicherheitsdienste und einer neuen Lösung für Shuttlebusse die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken.
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Das Wörtherseestadion in Klagenfurt soll auch künftig Schauplatz großer Konzerte und Veranstaltungen bleiben. Doch steigende Nebenkosten könnten dazu führen, dass Veranstalter auf andere Stadien ausweichen. Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) will dieser Entwicklung mit gezielten Maßnahmen entgegenwirken.
Brandsicherheitsdienste sollen günstiger werden
Neben den eigentlichen Veranstaltungskosten müssen Organisatoren unter anderem für den Austausch des Stadionrasens, Reinigung, Sicherheitsdienste und Brandsicherheitswachen aufkommen. Besonders die hohen Kosten der Feuerwehrdienste stehen dabei in der Kritik.
Eine Änderung der Tarifordnung der Berufsfeuerwehr Klagenfurt soll nun Abhilfe schaffen. Geplant ist eine eigene Tarifposition für Veranstaltungen im Wörtherseestadion, wodurch die Kosten sinken und für Veranstalter besser kalkulierbar werden sollen. Der entsprechende Antrag wurde im Stadtsenat bereits positiv vorbesprochen und soll dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
„Es wäre für die Stadt eine Katastrophe, wenn Großveranstalter dem Klagenfurter Stadion den Rücken kehren“, betont Scheider. Mit der geplanten Kostenreduktion wolle man ein klares Signal an die Veranstaltungsbranche senden.
Auch Shuttle-Kosten im Fokus
Handlungsbedarf sieht die Stadt zudem bei den verpflichtenden Shuttlediensten für Großveranstaltungen. Gemeinsam mit dem Sportpark, der Klagenfurt Mobil GmbH, dem Tourismusverband und den Kärntner Messen wird derzeit an einer kostengünstigeren Lösung gearbeitet. Bislang müssen Veranstalter die angemieteten Shuttlebusse selbst finanzieren.
Für Scheider geht es dabei nicht nur um einzelne Veranstaltungen, sondern um die wirtschaftliche Bedeutung des gesamten Standorts. Großevents würden Tausende Besucher nach Klagenfurt bringen, die regionale Wirtschaft stärken und für einen erheblichen Werbewert sorgen.
„Wir müssen wettbewerbsfähig bleiben“, unterstreicht der Bürgermeister. Weitere Maßnahmen zur Attraktivierung des Wörtherseestadions als Veranstaltungsstandort sollen folgen.
