Pläne der Klagenfurter ÖVP

Der Lend­ka­nal als Stre­cke für Schwim­mer

Die ÖVP mit Stadtrat Max Habenicht und Klubobfrau Julia Löschnig an der Spitze möchte Klagenfurts Stadtteile und Stadtviertel aufwerten und weiterentwickeln.

Max Habenicht und Julia Löschnig ÖVP Klagenfurt: Klubobfrau Julia Löschnig und Stadtrat Max Habenicht

© Daniel Waschnig

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Weni­ge Tage nach der Ange­lo­bung der neu­en Stadt­re­gie­rung prä­sen­tier­te die neue Spit­ze der Kla­gen­fur­ter ÖVP, Stadt­rat Max Habe­nicht und Klub­ob­frau Julia Lösch­nig, ihre Arbeits­schwer­punk­te. Die Wei­ter­ent­wick­lung Kla­gen­furts liegt, so Habe­nicht, nicht nur im Inter­es­se der Bür­ger der Lan­des­haupt­stadt: „Kla­gen­furt ist die sechst­größ­te Stadt Öster­reichs. Wie wir die Auf­ga­be bewäl­ti­gen, hat Bedeu­tung für den Kärnt­ner Zen­tral­raum und Aus­wir­kun­gen auf das gesam­te Bun­des­land.“

Gesamt­kon­zept für die Innen­stadt

An ers­ter Stel­le steht für den Stadt­rat für Wirt­schaft und Tou­ris­mus die Ent­wick­lung eines lang­fris­ti­gen und bereichs­über­grei­fen­den Gesamt­kon­zepts für die Kla­gen­fur­ter Innen­stadt. Habe­nicht kün­digt einen trans­pa­ren­ten Pro­zess an, in den sowohl Bür­ger als auch exter­ne Exper­ten ein­ge­bun­den wer­den. Das betrifft die offe­ne Fra­ge der Bahn­hof­stra­ße eben­so wie das Manage­ment der Leer­stän­de, die Ent­wick­lung der Stadt­tei­le und grund­le­gen­de Fra­gen wie urba­ne Mobi­li­tät. „Als pas­sio­nier­ter Rad­fah­rer wer­de ich hier Lösun­gen vor­an­trei­ben“, sagt Habe­nicht.

Kar­di­nals­platz und Bahn­hofs­vier­tel

Kon­kre­te Plä­ne hat die Kla­gen­fur­ter ÖVP etwa für den Kar­di­nals­platz, wo ein Krea­tiv-Vier­tel ent­ste­hen soll, mit Mög­lich­kei­ten für jun­ges Woh­nen, für Start-ups oder auch Cowor­king-Spaces. „Stadt­tei­le und Plät­ze gehö­ren schritt­wei­se mit einem Gesamt­kon­zept ent­wi­ckelt“, begrün­det Habe­nicht. Eines ist für den Unter­neh­mer jedoch klar: „Der sta­tio­nä­re Han­del wird wei­ter zurück­ge­hen, die Fer­tig­stel­lung der Kor­alm­bahn und damit die Auf­wer­tung des Bahn­hofs­vier­tels wird die Stadt­struk­tur ver­än­dern. Wir wer­den einen grund­le­gen­den Wan­del erle­ben, den wir durch neu­es Den­ken – zum Bei­spiel Fami­li­en­woh­nun­gen in der Innen­stadt – gestal­ten müs­sen.“

Anrei­ze für jun­ge Men­schen

Dem pflich­tet Klub­ob­frau Julia Lösch­nig bei: „Die Kri­se hat auf­ge­zeigt, wie sich unse­re Arbeits­welt und damit auch das pri­va­te Leben ver­än­dert. Kla­gen­furt muss als als Bildungs‑, Lebens- und Arbeits­stand­ort attrak­tiv für Arbeit­neh­mer, aber auch für Unter­neh­mer wer­den.“ Nach­satz: „Wir müs­sen jun­gen Men­schen Anrei­ze bie­ten, in Kla­gen­furt zu blei­ben und hier zu leben.“

Ideen für Lend­vier­tel und Lend­ka­nal

Dazu zählt für Lösch­nig die Bele­bung der Park­an­la­gen durch Open-Air-Cowor­king-Spaces, aber auch geziel­te Ent­wick­lung von Stadt­vier­teln wie dem Kar­di­nal­vier­tel, dem Lend­vier­tel und der Ach­se von der Innen­stadt zum Wör­ther­see. „Der Lend­ka­nal ist eine im Alpen­raum ein­zig­ar­ti­ge Ver­bin­dung von der Innen­stadt zum See“, schil­dert Lösch­nig. Die Kla­gen­fur­ter ÖVP möch­te das Lend­vier­tel und den Lend­ka­nal neu posi­tio­nie­ren – als Ort der Begeg­nung in Zusam­men­ar­beit mit der Gas­tro­no­mie, für Kul­tur- und Lite­ra­tur-Ver­an­stal­tun­gen, aber auch als Sport­zo­ne mit einer Schwimm­stre­cke für Schwim­mer und Tri­ath­le­ten in Koope­ra­ti­on mit Kla­gen­fur­ter Ver­ei­nen.

15.04.2021 12:25 - Update am: 15.04.2021 12:42
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