EC KAC
Mit dem letzten Aufgebot nach Schweden
Der KAC verteidigt heute im Rückspiel gegen Leksands IF einen 4:0-Vorsprung aus dem Hinspiel. Aber: Es fallen zumindest zehn verletzte Spieler aus.
© EC-KAC/Jannach
Der EC KAC trat mit einem 4:0‑Sieg aus dem Hinspiel des Achtelfinales der „Champions Hockey League“ (CHL) die Reise nach Schweden an. Ein „Polster“, der eigentlich optimistisch stimmen sollte, im heutigen Rückspiel gegen Leksands IF (19 Uhr, live auf „ORF Sport+“) den Aufstieg unter die besten acht Mannschaften Europas zu fixieren.
Dünne Personaldecke
Eigentlich, wäre da nicht die dünne Personaldecke: Die Klagenfurter Rotjacken müssen auch in Schweden auf eine Vielzahl an Stammspielern verzichten. Die Reise nach Leksand traten verletzungsbedingt nicht an: Jakob Holzer, Kele Steffler, Paul Postma, Nick Petersen, Dennis Sticha, Johannes Bischofberger, Samuel Witting, Matt Fraser sowie die eigentlich als Nachrücker vorgesehenen Maximilian Theirich und Jannik Fröwis. Aus dem „Future Team“ wurde zumindest Valentin Hammerle in das Aufgebot der Kampfmannschaft hochgezogen. Auch der Einsatz von Andrej Tavželj, der das Liga-Spiel gegen Znojmo am Sonntag nach dem zweiten Abschnitt vorzeitig beenden musste, ist unwahrscheinlich.
Keine Auswärtstorregel
In der „Champions Hockey League“ gibt es keine Auswärtstorregel. Gewinnt Leksand heute mit vier Treffern Differenz, folgt eine zehnminütige Verlängerung (drei gegen drei), der erste Treffer entscheidet das Duell. Fällt kein Overtime-Tor, folgt ein Penaltyschießen mit jeweils fünf Schützen, steht es auch danach unentschieden, wird das Shootout in Einzelrunden fortgesetzt. Der Sieger dieses Achtelfinal-Duells trifft in der nächsten Runde auf den Sieger der Konfrontation zwischen CHL-Rekordsieger Frölunda Gothenburg und Adler Mannheim. Die Schweden setzten sich im Hinspiel auswärts mit 10:1 durch.
