Nachhaltige Projekte

Stein­feld als Vor­zei­ge-Gemein­de bei alter­na­ti­ver Ener­gie

Fernwärme-Anschlüsse, betriebliche Photovoltaik-Eigenversorgungsanlage oder Effizienzsteigerungen bei der Biowärme – gleich mehrere nachhaltige Projekte in der Marktgemeinde Steinfeld wurden mit insgesamt 229.063 Euro gefördert.

Stein­feld als Vor­zei­ge-Gemein­de bei alter­na­ti­ver Ener­gie Die Kindertagesstätte „Baumhaus“ in Steinfeld wurde an die Fernwärme angeschlossen: Bürgermeister Ewald Tschabitscher, „Kindernest“-Geschäftsführerin Claudia Untermoser, Landesrätin Sara Schaar und Tagesstätten-Leiterin Eva Fercher (von links).

© Büro LR Schaar

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„Nur gemein­sam schaf­fen wir die Ener­gie­wen­de“, sagt Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Ener­gie- und Kli­ma­schutz­re­fe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten. Mit gutem Bei­spiel vor­an geht die Markt­ge­mein­de Stein­feld. Das neue Ein­satz­zen­trum wur­de etwa an die Fern­wär­me ange­schlos­sen, das von Schaar mit 37.221 Euro (Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung) unter­stützt wur­de. Auch der Turn­saal der Volks­schu­le wird nun mit Fern­wär­me ver­sorgt, die Hei­zung wur­de umge­stellt. Dafür gab es einen Inves­ti­ti­ons­zu­schuss von 7.144 Euro.

Für eine gesun­de Umwelt

Stein­felds Bür­ger­meis­ter Ewald Tsch­ab­it­scher stellt klar: „Pri­va­te und betrieb­li­che Inves­ti­tio­nen in alter­na­ti­ve Ener­gie­ge­win­nungs­an­la­gen sind ein beson­de­rer Bei­trag der Bevöl­ke­rung zum Erhalt unse­rer gesun­den Umwelt. Sie zei­gen das hohe Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein. Eine deut­li­che Stei­ge­rung sol­cher Inves­ti­tio­nen ist zu bemer­ken, seit­dem das Land Kärn­ten die­se Maß­nah­men mit hohen För­der­mit­teln unter­stützt. Auch die Markt­ge­mein­de Stein­feld unter­stützt die Errich­tung von alter­na­ti­ven Ener­gie­ge­win­nungs­an­la­gen finan­zi­ell.“

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Das Unter­neh­men Theurl wur­de bei der Errich­tung einer Pho­to­vol­ta­ik-Eigen­ver­brauchs­an­la­ge finan­zi­ell unter­stützt: Bür­ger­meis­ter Ewald Tsch­ab­it­scher, Geschäfts­füh­rer Ste­fan Theurl, Lan­des­rä­tin Sara Schaar und Geschäfts­füh­rer Han­nes Theurl (von links).
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Unter­neh­men Theurl

Ein Stein­fel­der Betrieb, der im Rah­men der größ­ten Inves­ti­ti­on der Fir­men­ge­schich­te (55 Mil­lio­nen Euro) auch an erneu­er­ba­re Ener­gie­ver­sor­gung dach­te, ist das Holz­in­dus­trie-Unter­neh­men Theurl. Im Jahr 2020 wur­de der Indus­trie-Stand­ort in Stein­feld neu errich­tet. „Auf dem Dach wur­de in die­sem Som­mer eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge für den Eigen­ver­brauch mit einer Leis­tung von 500 Kilo­watt-Peak errich­tet“, ver­rät  Geschäfts­füh­rer Han­nes Theurl. Rund 300.000 Euro betru­gen die Kos­ten für die Anla­ge, eine Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung des Lan­des über 99.712 Euro wur­de gewährt. Theurl: „Die Anla­ge ren­tiert sich in jedem Fall, vor allem bei der jet­zi­gen Ent­wick­lung der Ener­gie­prei­se. Pho­to­vol­ta­ik ist momen­tan für die Umwelt sicher die bes­te Lösung. Es war und ist uns wich­tig, den Stand­ort nach­hal­tig zu ent­wi­ckeln – einer­seits auf der Ener­gie-Sei­te, ande­rer­seits bau­lich. Da haben wir extrem viel Holz ver­wen­det und damit auch den Kärnt­ner Holz­bau-Preis gewon­nen. Die Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge ist sicher nicht die letz­te bei uns.“

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Für getä­tig­te Inves­ti­tio­nen gab es eine För­de­rung in zwei Tran­chen für die Bio­wär­me Stein­feld: Geschäfts­füh­rer Rein­hold Tsch­ab­it­scher, Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Bür­ger­meis­ter Ewald Tsch­ab­it­scher und Geschäfts­füh­rer Her­mann Haß­ler (von links)
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Bio­wär­me Stein­feld

Auch die Bio­wär­me Stein­feld inves­tiert kräf­tig. Für Netz­op­ti­mie­run­gen, eine Ver­bes­se­rung der Anla­gen und des Heiz­hau­ses flos­sen ins­ge­samt 65.067 Euro an Lan­des­för­de­rung. „Wir ver­zeich­nen dadurch eine deut­li­che Stei­ge­rung der Effi­zi­enz und konn­ten so auch neue Objek­te an die Bio­wär­me anschlie­ßen, etwa das Ein­satz­zen­tum oder den Turn­saal der Volks­schu­le, aber auch pri­va­te Kun­den“, erzählt Geschäfts­füh­rer Rein­hold Tsch­ab­it­scher.

Öko­lo­gi­sches „Kin­der­nest“

Auch das „Kin­der­nest“ nahm die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung für die Kin­der­ta­ges­stät­te „Baum­haus“ in Stein­feld in Anspruch. Der Inves­ti­ti­ons­zu­schuss für den Fern­wär­me-Anschluss betrug 19.919 Euro. Kin­der­ta­ges­stät­ten-Lei­te­rin Eva Fer­cher: „Das ‚Kin­der­nest‘ hat am 1. Jän­ner 2021 in Stein­feld die ers­te Kin­der­ta­ges­stät­te eröff­net, die voll­kom­men auf einem öko­lo­gi­schen Bau­pro­jekt basiert. Gemein­sam mit regio­na­len Fir­men und der Markt­ge­mein­de wur­de das Pro­jekt ‚Baum­haus‘ von Anfang bis zum Ende geplant und umge­setzt. Das Para­dies aus Holz ver­fügt auch über ein öko­lo­gi­sches Heiz­sys­tem.“

Gesamt wur­den in Stein­feld För­de­run­gen in Höhe von 229.063 Euro aus­ge­zahlt.

25.11.2021 19:50
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Stein­feld als Vor­zei­ge-Gemein­de bei alter­na­ti­ver Ener­gie Die Kindertagesstätte „Baumhaus“ in Steinfeld wurde an die Fernwärme angeschlossen: Bürgermeister Ewald Tschabitscher, „Kindernest“-Geschäftsführerin Claudia Untermoser, Landesrätin Sara Schaar und Tagesstätten-Leiterin Eva Fercher (von links).

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