Klaus Köchl

„Es braucht rasch ver­nunft­be­gab­te Lösun­gen!“

Nationalratsabgeordneter Klaus Köchl (SPÖ) reagiert auf die Einstellung der Planungen für den weiteren Ausbau im Bereich der B 317 (Friesacher Straße): „Aus den Augen, aus dem Sinn kann und darf es hier nicht spielen!“ Auch die Industriellenvereinigung meldet sich deutlich zu Wort.

„Es braucht rasch ver­nunft­be­gab­te Lösun­gen!“ Klaus Köchl ist Nationalratsabgeordneter und Bürgermeister der Marktgemeinde Liebenfels.

© SPÖ Liebenfels

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Dass Ver­kehrs­mi­nis­te­rin Leo­no­re Gewess­ler die Pla­nun­gen der „Asfi­nag“ für den wei­te­ren Aus­bau im Bereich der B 317 (Frie­sa­cher Stra­ße) ein­stel­len lässt, sorgt in Kärn­ten für hef­ti­ge Reak­tio­nen („KLiCK Kärn­ten“ berich­te­te).

Köchl for­dert Lösun­gen!

Heu­te mel­de­te sich auch Klaus Köchl (SPÖ), Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­ter und Bür­ger­meis­ter von Lie­ben­fels, zu Wort: „Das Bekennt­nis der Minis­te­rin zum Sicher­heits­aus­bau zwi­schen Kla­gen­furt und St. Veit ist zwar erfreu­lich aber ohne­hin alter­na­tiv­los.“ Es kann jedoch nicht sein, dass not­wen­di­ge Sicher­heits­maß­nah­men für den wei­te­ren Ver­lauf der Stra­ße bis in die Stei­er­mark jetzt ein­fach vom Tisch gewischt wer­den. „Aus den Augen, aus dem Sinn kann und darf es hier nicht spie­len. Es braucht rasch ver­nunft­be­gab­te Lösungs­vor­schlä­ge zum Schutz aller Ver­kehrs­teil­neh­mer, die auch die wirt­schaft­li­che Bedeu­tung für die Gemein­den ent­lang der Stre­cke berück­sich­ti­gen“, stellt Köchl klar.

Gefor­dert sind jetzt, so der SPÖ-Poli­ti­ker, Lan­des­rat und Stra­ßen­bau­re­fe­rent Mar­tin Gru­ber sowie Ver­kehrs­mi­nis­te­rin Gewess­ler. „Ins­be­son­de­re für das Nadel­öhr Zwi­schen­wäs­sern müs­sen sich die Ver­ant­wort­li­chen rasch Lösun­gen ein­fal­len las­sen“, betont Köchl.

Reak­ti­on der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung

Auch die Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gun­gen der Stei­er­mark und Kärntens for­dern, den zuge­sag­ten Aus­bau durchzuführen. „Der in den Raum gestell­te Stopp bestätigt die Sor­ge, dass Österreich ver­kehrs- und kli­ma­po­li­tisch auf die fal­sche Kar­te setzt. Funk­tio­nie­ren­de Ver­kehrs­ach­sen sind die Vor­aus­set­zung für emis­si­ons­ar­me Mobilität und auch für die Ent­wick­lung von Regio­nen. Ver­hin­dern, Ver­bie­ten und das Zurücknehmen von zuge­sag­ten Pro­jek­ten brin­gen Kli­ma und Wirt­schaft und damit die Men­schen in Österreich nicht wei­ter“, zei­gen sich die Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gun­gen der Stei­er­mark und Kärntens verärgert.

„Ver­kehrs­ach­sen sind Wohl­stands­ach­sen“, beto­nen die Inter­es­sen­ver­tre­tun­gen der Indus­trie im Süden Österreichs. Regio­nen ohne ent­spre­chen­de Anbin­dung sind mit zuneh­men­der Abwan­de­rung und Wohl­stands­ver­lus­ten kon­fron­tiert. Regio­na­le Unter­neh­men hätten sich trotz ungünstiger Erreich­bar­keit auch in der Hoff­nung gegen die wid­ri­gen Umstände gestemmt, dass die Ver­spre­chun­gen der bes­se­ren Anbin­dung an die gro­ßen wirt­schaft­li­chen Zen­tren umge­setzt wer­den. „In die­sem Ver­trau­en wur­den Arbeitsplätze im obe­ren Mur­tal und im Raum St. Veit geschaf­fen. Dieses Ver­trau­en gilt, es durch das Einlösen der Ver­spre­chun­gen zu recht­fer­ti­gen“, tei­len die Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gun­gen Stei­er­mark und Kärnten mit.

26.11.2021 12:40 - Update am: 26.11.2021 12:41
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„Es braucht rasch ver­nunft­be­gab­te Lösun­gen!“ Klaus Köchl ist Nationalratsabgeordneter und Bürgermeister der Marktgemeinde Liebenfels.

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