Stefan Geier
„Wir müssen strukturiert und geradlinig spielen“
Heute gastiert der Zweitplatzierte der Liga in der Klagenfurter Stadthalle. KAC-Stürmer Stefan Geier gibt die Parole für das Spiel gegen Fehérvár AV19 (17.30 Uhr) vor.
© EC-KAC/Kuess
Die gute Nachricht: Der KAC konnte in jedem seiner letzten fünf Liga-Spiele punkten und auch alle drei Partien seit der internationalen Spielpause gewinnen. Die schlechte Nachricht: Die lange Liste an verletzten Spielern reduziert sich nur langsam.
Am Freitag siegten die Klagenfurter Rotjacken in Vorarlberg gegen die Dornbirn Bulldogs 3:1 nach Verlängerung. „Wir sind mit dem Resultat vom Freitag einigermaßen zufrieden, aber es mischt sich auch etwas Enttäuschung darunter“, erklärt Stürmer Stefan Geier. Der Grund: „Im ersten Drittel waren wir das bessere Team, danach haben wir uns dem Tempo des Gegners angepasst. Das passiert uns heuer übers Jahr gesehen zu oft, da müssen wir uns unbedingt verbessern.“
Keine „fancy“ Spielweise
Heute bekommt es der amtierende Meister in der Klagenfurter Stadthalle mit einem schwierigen Gegner zu tun: Um 17.30 Uhr beginnt das Spiel der 22. Runde gegen gegen Fehérvár AV19. Die Ungarn belegen in der Tabelle den zweiten Platz. „Eine sehr effizient agierende Mannschaft, die im Konter höchst gefährlich ist. Jeder muss auf der defensiven Seite des Pucks konsequent auftreten und einfach spielen. Für uns geht es aktuell nicht um eine ‚fancy‘ Spielweise und irgendwelche Zauberpässe. Ein einfach strukturiertes, geradliniges Spiel ist gegen die Ungarn meist das beste Rezept gewesen – und das dann auch über 60 Minuten hinweg, nicht nur über 30 oder 40 wie am Freitag in Dornbirn“, analysiert Geier.
Zumindest sieben Ausfälle
Unverändert nicht im Mannschaftstraining und somit heute auch nicht zur Verfügung stehen Kele Steffler, Paul Postma, Andrej Tavželj, Nick Petersen, Dennis Sticha, Johannes Bischofberger und Samuel Witting. Verteidiger Thomas Vallant ist nach einem geblockten Schuss im Spiel gegen Dornbirn lädiert, die Untersuchungen gestern entkräfteten die ersten Befürchtungen einer schwereren Verletzung. Sein Einsatz im heutigen Heimspiel ist zwar unwahrscheinlich, aber im Bereich des Möglichen. Eine sehr kleine Chance auf Mitwirkung gibt es auch im Fall von Matt Fraser. Die medizinische Abteilung trifft die Entscheidung am Spieltag, realistischer ist seine Rückkehr in das Aufgebot aber wohl erst am kommenden Wochenende.
Nach seiner abgesessenen Sperre kehrt in der Abwehr Niklas Würschl zurück in das Line-up, dem der Debütant vom Freitag, Tobias Sablattnig, weiterhin angehört.
