Bundesliga
Nach der Sensation geht’s nach Tirol!
Das erste Duell zwischen Austria Klagenfurt und WSG Tirol im August war kurios und spektakulär: Ein Wolkenbruch verursachte eine hundertminütige Unterbrechung. Heute (17 Uhr) treffen die beiden Mannschaften in Innsbruck aufeinander.
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Der 2:1‑Sensationssieg gegen Spitzenreiter Red Bull Salzburg vor einer Woche gehört der Vergangenheit an, das Auswärtsspiel heute gegen WSG Tirol (17 Uhr) ist die Gegenwart. Und die Austria Klagenfurt ist vor den Tirolern gewarnt. Als es vor drei Wochen in die Länderspiel-Pause ging, standen die Wattener als Drittletzter und punktgleich mit Schlusslicht Altach noch mit dem Rücken zur Wand. Dann feierte das Team von Trainer Thomas Silberberger klare Erfolge über den Wolfsberger AC (5:1) und beim SCR Altach (3:0), kletterte auf Rang neun und ist wieder mittendrin im Kampf um die Meisterrunde.
Die Defensive ist gefordert!
„Vor uns liegt eine richtig harte Aufgabe. Das wird kein bisschen leichter als das Match gegen Salzburg“, stellt Austria-Coach Peter Pacult klar. Tormann Phillip Menzel versichert, dass die Botschaft bei allen Spielern angekommen ist. „Wir wissen, dass jedes Spiel eine große Herausforderung ist und wir immer das Beste aus uns herausholen müssen, um punkten zu können. WSG Tirol ist richtig gut drauf, aber auch wir werden mit breiter Brust auflaufen“, betont Menzel. Seinen Vorderleuten und ihm kommt heute eine entscheidende Rolle zu, denn die Angreifer der Tiroler haben einen Lauf: Giacomo Vrioni, Leihgabe des italienischen Spitzenklubs Juventus Turin, steht ebenso wie Klagenfurts bester Schütze Markus Pink bei neun Saisontreffern.
Rückblick in den August
Das erste Duell der beiden Teams Ende August im Wörthersee-Stadion verlief ebenso kurios wie spektakulär: Wegen eines Wolkenbruchs wurde das Match damals unterbrochen und erst nach hundert Minuten fortgesetzt. Die Gäste gingen durch Vrioni in Führung, doch Patrick Greil und Turgay Gemicibasi drehten die Partie noch vor dem Pausenpfiff. Kurz nach Wiederbeginn wurde Keeper Menzel nach einer Notbremse vom Platz gestellt. Die Austria konnte in Unterzahl den knappen 2:1‑Vorsprung aber verteidigen.
Neun Ausfälle
Die personelle Situation bei den „Violetten“ aus Waidmannsdorf bleibt angespannt: Mit Herbert Paul (Gelbsperre) sowie Lennart Moser, Kosmas Gkezos, Maxi Moreira, Julian von Haacke, Fabian Miesenböck, Tim Maciejewski, Philipp Hütter und Collin Quaner (alle verletzt oder krank) stehen Pacult in Innsbruck gleich neun Profis nicht zur Verfügung.



