Nordische Ski-WM
„Senza Confini“: Villach und Kärnten aktiver Teil der WM 2023
Die Nordische Ski-WM 2023 geht in Planica (Slowenien) in Szene. Villach und Kärnten sind aktiv in die Weltmeisterschaft eingebunden.
© LPD Kärnten/Oskar Höher
Ein Hauch von „Senza Confini“ (ohne Grenzen): Als Kooperationspartner ist Villach aktiver Teil der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2023 in Planica (Slowenien). Nach der vierten Bewerbung bekam Planica im Jahr 2018 den Zuschlag für die Ausrichtung der WM. Gestern informierten die Verantwortlichen des Organisationskomitees Landeshauptmann Peter Kaiser in einer Videokonferenz über den aktuellen Stand der Vorbereitungen.
Österreich-Haus in Villach
Der Hintergrund: Kärnten und insbesondere Villach unterstützen während der Nordischen Ski-WM die Ausrichtung der Titelkämpfe aktiv. Das Österreich-Haus wird in Villach bezogen und die Alpen-Arena im Vorfeld von mehreren Nationen mit Trainingscamps zur Vorbereitung genutzt. Teams und Fans sollen während der WM auch in der Großregion Villach untergebracht werden.
Auch Tarvis an Bord
Tomaž Šušteršič, Chef des Organisationskomitees, teilte in der Videokonferenz mit, dass der Spirit der einstigen Olympia-Bewerbung „Senza Confini“ für die Olympischen Spiele 2006 weiterhin am Leben ist. Mit der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft verfolgt man den Gedanken einer grenzüberschreitenden Sport-Großveranstaltung weiter. Auch Tarvis (Italien) ist in die WM eingebunden. Besprochen und abgestimmt wurden ebenso die wichtigsten Eckpunkte in den Bereichen Verkehr, Tourismus und Marketing.
Grenzüberschreitende Projekte
Kaiser ist erfreut über „die wunderbare Idee, den Gedanken von ‚Senza Confini‘ im Rahmen der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft weiterzutragen.“ Kärnten ist, so der Landeshauptmann, bestens darauf vorbereitet, Slowenien tatkräftig bei der Durchführung des Sportevents zu unterstützen. „Ich bin überzeugt davon, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen zum gewünschten Erfolg führen. Ich sehe diese Zusammenarbeit auch als eine durchaus gute Übung an, um in Zukunft weitere gemeinsame Projekte zwischen Kärnten und Slowenien umzusetzen“, betont Kaiser.

