70-Jahr-Jubiläum
Landjugend hofft auf Jubiläumsfeier im nächsten Jahr
Die Landjugend Zedlitzdorf gehört zu den aktivsten Gruppen ihrer Art. Von den Aktivitäten im Jubiläumsjahr erzählt Obmann Simon Lecher im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
© Landjugend Zedlitzdorf
Wie für alle anderen Landjugend-Gruppen in Kärnten war es auch für die Landjugend Zedlitzdorf ein schwieriges Jahr. „Leider mussten wir in unserem Jubiläumsjahr auf eine große Feier verzichten. Wir hätten sehr gerne unser 70-Jahr-Jubiläum gefeiert, aber die Pandemie machte es unmöglich. Wir wollen die Feier im nächsten auf jeden Fall Jahr nachholen“, kündigt der alte und neue Obmann Simon Lecher an.
Er wurde in der Jahreshauptversammlung erneut zum Obmann gewählt. Auch Mädelleiterin Lisa Wasserer wurde in ihrem Amt bestätigt. Der Anzahl der Mitglieder blieb mit 28 konstant. „Wir haben keine Nachwuchssorgen“, betont Lecher.
Großes Projekt
Den Zedlitzdorfern Jugendlichen gelang zuletzt die Umsetzung eines großen Projekts. „Wir haben in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gnesau 15 Informationstafeln für den markierten Wanderweg von Gnesau nach Zedlitzdorf neu geplant und errichtet. Die Finanzierung kam von der Gemeinde und die Ausführung von uns“, berichtet Lecher, der beruflich als Holztechniker tätig ist. Auf die Idee kamen die Landjugend-Mitglieder, als sie am Wanderweg eine verfallene, alte Holzhacker-Rindenhütte sahen. „Wir haben uns gedacht, hier können wir etwas machen. Holztafeln sind zwar schon gestanden, nur etwas anders. Also haben wir uns ans Werk gemacht. Als Holztechniker habe ich die Planung für die neuen Holztafeln mit den dazugehörigen Gerüsten übernommen. Für die Ausführung war die gesamte Landjugend verantwortlich“, erzählt der Obmann.

Informationen über Bäume
Auf den Tafeln sind die heimischen Bäume beschrieben. Auf eine Art, die für jeden Wanderer verständlich ist. Auch über den Wald gibt es auf den Tafeln Wissenswertes zu lesen. Das Projekt kam in der Bevölkerung so gut an, dass aus einer Nachbargemeinde eine Anfrage kam, ob das Projekt übernommen werden darf. „Wir haben zugesichert, bei einem eigenen Projekt mitzuhelfen“, verrät Lecher.

