Versorgung mit Zukunft
„Der RSG 2030 ist unser Versorgungsplan für eine sichere, wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Kärnten“, so Prettner. Der Plan sieht den Ausbau des niedergelassenen Bereichs vor – mit bis zu zehn neuen Primärversorgungseinheiten (PVE) und acht zusätzlichen Ambulatorien in stark nachgefragten Fachrichtungen. Zudem werden fünf neue Facharzt-Kassenstellen geschaffen und im Klinikum Klagenfurt eine Erstversorgungsambulanz nach Villacher Vorbild eingerichtet.
Mehr Nähe, weniger Wartezeiten
Durch Spezialisierungen und klare Versorgungsaufträge für jedes Krankenhaus soll Qualität gesichert und Effizienz gesteigert werden. Digitalisierung, Telemedizin und der Ausbau der Hotline 1450 sollen Patient*innen künftig kürzere Wege und Wartezeiten bringen.
Gesundheit, Pflege und Bildung
Im Pressefoyer betonte LHStv. Martin Gruber, dass Gesundheit auch im Standortwettbewerb eine zentrale Rolle spiele. „Die Menschen wünschen sich eine wohnortnahe Versorgung, kurze und vertraute Wege“, so Gruber. Auch die Pflegeausbildung an landwirtschaftlichen Fachschulen trage dazu bei.
Bildungsreferent Daniel Fellner verwies auf die Aufstockung der Mittel für pflegerisch-helfendes Personal an Schulen: „Damit jedes Kind die Unterstützung bekommt, die es braucht – für gelebte Inklusion und faire Chancen.“
Tradition und Dank
Zum Auftakt der Sitzung überreichten Landwirtschaftskammer und Landjugend Kärnten die traditionelle Erntekrone an die Landesregierung – ein Symbol für Dankbarkeit und Zusammenhalt.

