JUNO Villach

408.000 Euro für Jugend-Not­schlaf­stel­le Vil­lach

Die Kärntner Landesregierung beschloss in ihrer Sitzung vor Weihnachten eine höhere Förderung für die Jugend-Notschlafstelle in Villach.

Juno Villach Ein Archivfoto der Jugend-Notschlafstelle in Villach: Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, Matthias Liebenwein (Diakonie), Marie-Christin Danko (Leiterin), Astrid Petritsch (Diakonie), Bürgermeister Günther Albel, Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner und Rektor Hubert Stotter (Diakonie, von links)

© Büro LHStv. Prettner

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Die „Juno“ Vil­lach ist eine Jugend-Not­schlaf­stel­le für Jugend­li­che im Alter von zwölf bis 21 Jah­ren. „Sie bie­tet Kin­dern und Jugend­li­chen in Kri­sen­si­tua­tio­nen Obhut, aber auch eine geziel­te Betreu­ung, um aus der Kri­se wie­der her­aus­zu­fin­den“, betont Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Sozi­al­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner.

Mehr Hil­fe­su­chen­de

Im ers­ten Coro­na-Jahr 2020 hat man gese­hen, dass die Zahl hil­fe­su­chen­der Jugend­li­cher steigt. „Daher wur­de in der Regie­rungs­sit­zung eine Erhö­hung der Lan­des­för­de­rung um 4,2 Pro­zent auf rund 408.000 Euro beschlos­sen“, ver­rät Prett­ner. Im Jahr 2020 gab es 937 Über­nach­tun­gen sowie 2.066 Kon­tak­te in der Anlauf­stel­le. Das Team setzt sich aus sechs Voll­zeit­kräf­ten zusam­men.

Obhut und Betreu­ung

„Gebo­ten wird den Jugend­li­chen nicht nur ein Dach über dem Kopf, son­dern pro­fes­sio­nel­le Bezie­hungs- und Moti­va­ti­ons­ar­beit, Kri­sen­in­ter­ven­ti­on, geziel­te Gesprächs­füh­rung und Media­ti­on“, fasst Prett­ner zusam­men. Geöff­net ist die Not­schlaf­stel­le täg­lich von 18 Uhr bis 9 Uhr. Zusätz­lich wer­den täg­lich von 18 bis 22 Uhr (auch am Wochen­en­de) sowie am Don­ners­tag zusätz­lich von neun bis 16 Uhr Ein­zel­fall­hil­fen für die Jugend­li­chen der Not­schlaf­stel­le ange­bo­ten. „Die Kin­der und Jugend­li­chen, die hier Unter­stüt­zung suchen, sind im höchs­ten Gra­de hilfs­be­dürf­tig. Sie tra­gen einen Ruck­sack an Schick­sa­len mit sich, man­che sind sucht­ge­fähr­det und gehö­ren Risi­ko­grup­pen an. Die Fach­kräf­te leis­ten her­vor­ra­gen­de Arbeit“, dankt Sozi­al­re­fe­ren­tin Prett­ner dem enga­gier­ten Team.

Auch in Kla­gen­furt gibt es eine „Juno“, die jun­gen Men­schen einen Schlaf­platz, Unter­stüt­zungs­maß­nah­men und Kri­sen­in­ter­ven­ti­on bie­tet. Die­se wird aktu­ell mit einer Lan­des­för­de­rung in Höhe von 336.000 Euro unter­stützt.

26.12.2021 14:50
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Juno Villach Ein Archivfoto der Jugend-Notschlafstelle in Villach: Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, Matthias Liebenwein (Diakonie), Marie-Christin Danko (Leiterin), Astrid Petritsch (Diakonie), Bürgermeister Günther Albel, Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner und Rektor Hubert Stotter (Diakonie, von links)

© Büro LHStv. Prettner