EC KAC
Der Angstgegner kommt heute in die Stadthalle
Zwei Spiele, zwei Niederlagen: Der EC KAC möchte heute, wenn auch erneut ersatzgeschwächt, endlich den ersten Saisonsieg gegen die Graz 99ers feiern.
© EC-KAC/Kuess
In der 36. Runde der „bet-at-home ICE Hockey League“ gastiert heute der Angstgegner des KAC in der Klagenfurter Stadthalle (19.15 Uhr). Beide bisherigen Saison-Duelle gegen die Graz 99ers gingen verloren: Am 19. Dezember 2021 setzte es eine bittere 1:4‑Niederlage, vor einer Woche am Dienstag ging es auswärts zwar knapper zu, dennoch behielten die Grazer mit 4:3 nach Verlängerung die Oberhand.
Formstarke Grazer
Die Graz 99ers sind unverändert eine der formstärksten Mannschaften der Liga: In den jüngsten Zehn Partien konnte nur ein Team, nämlich Tabellenführer Salzburg, mehr Punkte einfahren. Doch auch die Statistik der Klagenfurter Rotjacken kann sich sehen lassen: Seit Anfang November punktete der KAC in 14 von 18 Spielen. So auch am vergangenen Dienstag, als der amtierende Meister trotz zahlreicher, teils kurzfristiger Ausfälle im Kärntner Derby beim VSV bei der 3:4‑Niederlage in der Overtime einen Punkt eroberte.
Rot-weißer Kampfgeist
„Graz hat aktuell einen Lauf, das war in der Anfangsphase der Saison anders. Jetzt läuft es für die 99ers aber sowohl auf individueller Ebene als auch als Team sehr gut. Sie verfügen über Einzelspieler, die Partien entscheiden können“, zollt Daniel Obersteiner dem Gegner Respekt. Umso wichtiger ist es heute, so der Stürmer, konsequent und nahe am Mann zu sein und ihnen keine Räume zur Entfaltung zu geben. „Aus dem Spiel gegen Villach können wir sicher unseren guten Kampfgeist mitnehmen. Bringen wir diesen auch gegen Graz aufs Eis, ist eine Basis gelegt. Im Umgang mit der Scheibe müssen wir aber routinierter agieren und dürfen keine leichten Fehler begehen, wie sie uns am Dienstag teilweise unterlaufen sind“, analysiert Obersteiner.
Angespannte Personalsituation
Die angespannte Personalsituation ändert sich gegenüber dem Spiel in Villach am Dienstag jedoch nicht. Fix und noch für mehrere Wochen fehlen Nick Petersen, Thomas Koch, Dennis Sticha und Johannes Bischofberger, die allesamt verletzt sind. Für Rok Tičar, der sich am Montag im Training ebenfalls eine Verletzung zugezogen hatte, dürfte ein Einsatz gegen Graz noch zu früh kommen. Das zweite und letzte Spiel seiner Sperre sitzt heute Verteidiger Steven Strong ab, ebenfalls zum Zuschauen verurteilt ist der erkrankte Matt Fraser.
