Bezirk Spittal

Wie­der vier „e“ für Spit­tal und Reiß­eck

Nun stehen in den Gemeinden Spittal und Reißeck einige Photovoltaik-Projekte an, die das Land Kärnten fördert.

Wie­der vier „e“ für Spit­tal und Reiß­eck Erneut vier „e“ für Spittal: „e5“-Energiebeauftragter Stefan Dalmatiner, Vizebürgermeisterin Angelika Hinteregger, Norbert Rauter vom Spittaler Energie-Team, Landesrätin Sara Schaar und Gemeinderätin Ina Rauter (von links – die Aufnahme entstand vor der Maskenpflicht im Freien!)

© Büro LR Schaar

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In Kärn­ten gibt es mitt­ler­wei­le 47 „e5“-Gemeinden, lau­fend wer­den es mehr. „Die­se Gemein­den beken­nen sich dazu, ihre Ener­gie­po­li­tik schritt­wei­se zu moder­ni­sie­ren, Ener­gie effi­zi­en­ter zu nut­zen, Kli­ma­schutz-Zie­le fest­zu­le­gen und auch zu errei­chen und ver­stärkt erneu­er­ba­re, regio­na­le Ener­gie­trä­ger ein­zu­set­zen“, fasst Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Kli­ma­schutz-Refe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten, zusam­men. Die Kom­mu­nen sind somit wich­ti­ge Part­ner für das Land Kärn­ten, wenn es um die Umset­zung der Ener­gie­wen­de und der Kli­ma­schutz-Zie­le geht.

Regel­mä­ßig wird eva­lu­iert, ob kon­ti­nu­ier­lich Maß­nah­men in Sachen Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Kli­ma­schutz und Co. gesetzt wer­den. Die­ser (Re-)Zertifizierung unter­zo­gen sich aktu­ell neun Kom­mu­nen, zwei davon aus dem Bezirk Spit­tal.

Pro­jek­te in Spit­tal

Die Stadt­ge­mein­de Spit­tal, seit dem Jahr 2011 im „e5“-Programm, konn­te seit der letz­ten Zer­ti­fi­zie­rung ihre vier „e“ hal­ten. „Vor­bild­lich ist die bio­ge­ne Fern­wär­me-Ver­sor­gung für das gesam­te Stadt­ge­biet, auch ein Ener­gie­kon­zept sowie ‑leit­bild wur­de erstellt und die Ener­gie­buch­hal­tung ein­ge­führt. Spit­tal ist auch Teil der Kli­ma- und Ener­gie-Modell­re­gi­on Mill­stät­ter See sowie der Kli­ma­wan­del-Anpas­sungs­mo­dell­re­gi­on Nock­ber­ge. Ein Schwer­punkt ist die Bewusst­seins­bil­dung der Bevöl­ke­rung“, nennt Schaar eini­ge Grün­den für das gute Ergeb­nis.

Das neu for­mier­te „e5“-Team in Spit­tal hat wei­ter­hin viel vor. „Im Bereich Kli­ma­schutz ori­en­tie­ren wir uns vor allem an Pro­gram­men und Initia­ti­ven des Lan­des, weil so Syn­er­gie­ef­fek­te ent­ste­hen. Ein Pho­to­vol­ta­ik-Schwer­punkt ist ein Bei­spiel, weil es vom Umwelt­re­fe­rat des Lan­des spe­zi­ell für Gemein­den attrak­ti­ve För­de­run­gen gibt. Wir möch­ten einen Umwelt­tag für die Spit­ta­ler durch­füh­ren und wei­ter an der Bewusst­seins­bil­dung arbei­ten“, berich­tet Vize­bür­ger­meis­te­rin und „e5“-Teamleiterin Ange­li­ka Hin­ter­eg­ger.

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Re-Zer­ti­fi­zie­rung mit vier „e“ für die Gemein­de Reiß­eck: Vize­bür­ger­meis­ter Johann Paul Unter­we­ger, „e5“-Betreuer Gün­ther Sickl, Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Vize­bür­ger­meis­ter Andre­as Klein­fer­cher und „e5“-Teamleiterin Ange­la Pacher (von links – die Auf­nah­me ent­stand vor der Mas­ken­pflicht im Frei­en!)
© Büro LR Schaar

Pro­jek­te in Reiß­eck

Seit dem Jahr 2009 nimmt die Gemein­de Reiß­eck am „e5“-Programm teil und darf sich im Zuge der vier­ten Zer­ti­fi­zie­rung erneut über vier „e“ freu­en. „Seit dem letz­ten Audit 2017 konn­te die ther­mi­sche Sanie­rung der Volks­schu­le und des Kin­der­gar­tens abge­schlos­sen wer­den. Ther­misch saniert wur­den auch das Amts­ge­bäu­de und jenes der Berg­ret­tung, all die­se Gebäu­de wer­den mit Bio­wär­me beheizt. Auch ein E‑Carsharing wur­de in Koope­ra­ti­on mit einem ört­li­chen Auto­haus ein­ge­führt, wobei das E‑Auto als Dienst­fahr­zeug für die Gemein­de-Mit­ar­bei­ter genutzt wird“, infor­miert Schaar. Die Bevöl­ke­rung wird in Reiß­eck in die Ener­gie­ar­beit mit ein­be­zo­gen – etwa durch eine Sanie­rungs­of­fen­si­ve der obers­ten Geschoß­de­cke oder das Pro­jekt „Ölkes­sel­freie Gemein­de“, bei­des geför­dert durch die Umwelt-Abtei­lung des Lan­des. Bei­de Pro­jek­te wer­den jetzt ver­län­gert. Wei­ters gibt es in der Gemein­de meh­re­re Bio­mas­se-Heiz­an­la­gen und Mikro­net­ze, an wel­che die öffent­li­chen Gebäu­de ange­schlos­sen sind. Das ört­li­che Ent­wick­lungs­kon­zept umfasst ener­ge­ti­sche Inhal­te und ein Ener­gie­leit­bild wur­de erstellt. Reiß­eck ist neben „e5“ auch Teil­neh­mer an den drei wei­te­ren Kli­ma­schutz-Lan­des­pro­gram­men „KEM“, „KLAR!“ und „Kli­ma­bünd­nis“.

Dar­auf ruht sich die Gemein­de nicht aus, wie Vize­bür­ger­meis­ter Johann Paul Unter­we­ger ver­rät: „Die nächs­ten Pro­jek­te sind schon geplant. Auf dem Gebäu­de des Schwimm­bads wol­len wir mit Unter­stüt­zung der Lan­des-Umwelt­ab­tei­lung eine Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge mit 58 Kilo­watt-Peak errich­ten, um den damit erzeug­ten Strom für die Volks­schu­le zu nut­zen. In Penk soll eine neue Fern­wär­me-Anla­ge errich­tet wer­den. Dar­an soll die Volks­schu­le ange­schlos­sen wer­den.“

19.01.2022 13:48
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Wie­der vier „e“ für Spit­tal und Reiß­eck Erneut vier „e“ für Spittal: „e5“-Energiebeauftragter Stefan Dalmatiner, Vizebürgermeisterin Angelika Hinteregger, Norbert Rauter vom Spittaler Energie-Team, Landesrätin Sara Schaar und Gemeinderätin Ina Rauter (von links – die Aufnahme entstand vor der Maskenpflicht im Freien!)

© Büro LR Schaar