Stefan Sternad

„For­dern stu­fen­wei­se Ver­län­ge­rung der Sperr­stun­de!“

Ohnehin strenge 2G-Regelung und baldige Impfpflicht: Stefan Sternad, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Kärnten, fordert nun eine Verlängerung der Sperrstunde.

Stefan Sternad Stefan Sternad, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Kärnten

© WKK/Martin Steinthaler

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Nach­dem die Impf­pflicht beschlos­se­ne Sache ist, geht Kärn­tens Gas­tro­no­mie in die Offen­si­ve. Kon­kret for­dert Ste­fan Sternad, Obmann der Fach­grup­pe Gas­tro­no­mie in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, die Rah­men­be­din­gun­gen an die neu­en Gege­ben­hei­ten anzu­pas­sen. „In unse­ren Betrie­ben gilt die 2G-Rege­lung, die streng kon­trol­liert wird. Nun kommt die Impf­licht dazu, die laut Exper­ten eine Ent­las­tung der Bele­gung der Inten­siv­bet­ten mit sich bringt und ins­ge­samt zu einer wei­te­ren Nor­ma­li­sie­rung füh­ren soll. Wir for­dern vom Gesetz­ge­ber, dass als nächs­ter Schritt eine Anpas­sung bei der Sperr­stun­de erfolgt“, betont Sternad. Er spricht sich für eine stu­fen­wei­se Ver­län­ge­rung der Sperr­stun­de aus, ehe sie im Früh­ling wie­der „in den Nor­mal­zu­stand gebracht wird“.

Kri­sen­ge­beu­tel­te Abend- und Nacht-Gas­tro­no­mie

Vor allem die kri­sen­ge­beu­tel­te Abend- und Nacht-Gas­tro­no­mie benö­tigt die­se Maß­nah­me. Diese Betrie­be erwirt­schaf­ten der­zeit kaum Umsät­ze, weil Gäs­te wegen der frü­hen Sperr­stun­de aus­blei­ben. Damit wer­den die Betrie­be vor dop­pel­te Her­aus­for­de­run­gen gestellt. „Einer­seits blei­ben Gäs­te auf­grund der 2G-Rege­lung aus, ande­rer­seits erschwert die frü­he Sperr­stun­de um 22 Uhr ein betriebs­wirt­schaft­lich erfolg­rei­ches Arbei­ten“, begrün­det Sternad.

Gül­tig­keit der Zweit­imp­fung

Sternad the­ma­ti­siert auch die Ver­kür­zung der Gül­tig­keit der Zweit­imp­fung von neun auf sechs Mona­te. Laut Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten sind davon allein in Öster­reich rund 600.000 bis 700.000 Per­so­nen betrof­fen. Weil die­se Neu­re­ge­lung erst vor kur­zem kom­mu­ni­ziert wur­de, ist der Zeit­rah­men zu eng, kri­ti­siert Sternad: „Wir brau­chen drin­gend eine län­ge­re Über­gangs­frist. Vie­le Zer­ti­fi­ka­te wer­den mit Anfang Febru­ar ungül­tig.“ Kon­kret wird eine Über­gangs­frist bis 21. Febru­ar 2022 gefor­dert, um der Bevöl­ke­rung mehr Zeit für die Boos­ter-Imp­fung zu geben.

21.01.2022 17:07 - Update am: 21.01.2022 17:16
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Stefan Sternad Stefan Sternad, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Kärnten

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