Traditionsmarke
„Kärnten Taufrisch“ übernimmt „Wenger Senf“
„Kärnten Taufrisch“ aus Brückl drückt buchstäblich auf die Tube und erwarb die Kärntner Traditionsmarke „Wenger Senf“.
© Egon Rutter
Produziert nach der originalen Geheimrezeptur des Gründers Cölestin Wenger und in der unverkennbaren Goldtube abgefüllt steht die Traditionsmarke „Wenger Senf“ seit dem Jahr 1886 für qualitativ hochwertige und in Handarbeit produzierte Produkte. 2017 übernahm der Klagenfurter Autohändler Benjamin Sintschnig die Marke, um sie mit neuem Leben erfüllen.
Senf in goldener Tube
Die Pandemie setzte jedoch auch dem Senf in der goldenen Tube schwer zu, so dass die gewünschten Zahlen nicht erwirtschaftet werden konnten. Sintschnig suchte daher einen Käufer aus der Lebensmittelbranche, der die Kompetenz für Produkt, Vertrieb und Logistik mitbringt. „Es ist ein Gebot der Stunde, dass sich jeder auf seine Kernkompetenzen konzentriert. Das bedeutet für uns: Autohandel“, begründet Sintschnig.
Über 130 Jahre altes Geheimrezept
Diesen Käufer fand er im Unternehmen „Kärnten Taufrisch“ aus Brückl, wo das Produkt nun in zuverlässigen Händen liegt. Damit ist gewährleistet, dass das über 130 Jahre alte Geheimrezept des in Bottichen aus Akazienholz langsam gereiften Senfs nicht verloren geht. „Unsere Familie ist als Kärntner Traditionsunternehmen bekannt. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die traditionelle Marke ‚Wenger Senf‘ mit ihren tollen Produkten weiterzuführen und zu entwickeln,“ sagt Rene Robitsch, Geschäftsführer von „Kärnten Taufrisch“, über die Übernahme.
Traditionelles und Neues
Die Gespräche verliefen sehr kooperativ und lösungsorientiert. „Wir freuen uns, dass uns Wolfgang Kulmitzer weiterhin als Produktionsleiter zur Verfügung steht und somit auch das Produktsortiment rund um ‚Wenger Senf‘ gewahrt bleibt und weitere Entwicklungen forciert werden,“ berichtet Robitsch. „Wenger Senf“ wird weiterhin mit Sorgfalt den bisherigen Kunden und Vertriebspartnern bereitgestellt. Mit ihnen findet in den kommenden Wochen eine Kontaktaufnahme und Produkterhebung statt.
Geplant ist es, „Wenger Senf“ weiter zu etablieren. Robitsch möchte mit traditionellen und neuen Rezepten sowie attraktiven Verpackungen am Markt punkten.