Affenberg
Wissenschaft und Forschung auf hohem Niveau
Der Affenberg bei Landskron begeistert nicht nur jährlich Besucher, sondern auch junge Wissenschaftler, die in Kärnten erfolgreiche Verhaltensstudien durchführen.
© LPD Kärnten/Oskar Höher
Landeshauptmann Peter Kaiser besuchte den Affenberg bei Landskron in Begleitung von Svenja und Peter Gaubatz, Geschäftsführer des Affenbergs, Primatologe Bernard Wallner, Leiter der Außenstelle der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien am Affenberg sowie Lena Pflüger, wissenschaftliche Leiterin.
Tägliche Feldforschung am Affenberg
„Ich bin beeindruckt von der Kompetenz und der Begeisterung am Affenberg. Wir haben bereits acht Studierende, die täglich Feldforschung betreiben sowie Laboreinrichtungen und mobile Labors, die zeigen, dass am Affenberg Wissenschaft und Forschung auf hohem internationalen Niveau betrieben wird. Das macht mich stolz“, zeigt sich Kaiser beim Besuch erfreut.
Kärntens Forschungsstipendien
„Wir wollen damit signalisieren, wie wichtig es ist, dass wir in Kärnten in Zusammenarbeit mit der Uni Wien solche angewandte Forschung anbieten“, betonte der Landeshauptmann in Bezug auf die Vergabe von Forschungsstipendien. Der Affenberg ist eine Bereicherung für Studierende, wie er sagt: „Der Affenberg hat international eine enorme wissenschaftliche Reputation im Reich der Primatenforschung. Er ist nach Kyoto die zweitgrößte Forschungseinrichtung.“ Es wird alles versucht, um die Zusammenarbeit mit der Universität Wien aufrechtzuerhalten.

Wissenschaft und Besucher im Einklang
In Zukunft soll ein Platz für wissenschaftliche Workshops und Angebote für Schulen geschaffen werden. Um Wissenschaft und Besucher in Einklang zu bringen, wurde ein Zusatzgehege als Rückzugsgebiet errichtet. Ebenso soll Mike Huffman vom Primate Research Institute Kyoto für ein halbes Jahr nach Kärnten auf den Affenberg kommen.
Verhaltensstudien am Affenberg
Am Projekt „Genetische Analysen über Speichelproben“ arbeitet eine Master-Studentin und der Master-Student Richard Hahn, der ein Forschungsstipendium erhalten hat. Am Forschungsprojekt „Soziales Netzwerk adulter Männchen“ arbeiten eine Masterstudentin und zwei Praktikanten. Während am Projekt „Partnerqualitäten in Hetero- und Homosexuellen Paarbindung“ eine Doktorats ‑Anwärterin und zwei Bachelorstudenten forschen, arbeiten ein Post-Doc und zwei Master-Studenten am Projekt „Kooperation und prosoziales Verhalten“.

