Förderung
Lagerhaus leistet aktiven Beitrag zum Klimaschutz
„Unser Lagerhaus“ schloss zwei Standorte in Feldkirchen an die Fernwärme an und erhielt einen Investitionszuschuss in Höhe von 15.413 Euro.
© Büro LR Schaar
„Unser Lagerhaus“ schloss gleich zwei Standorte in Feldkirchen, den Bau- und Gartenmarkt in der St.-Veiter-Straße sowie den Baustoff- und Agrar-Markt in der Industriestraße, an die örtliche Fernwärme an. Damit gelang der Ausstieg aus dem Öl, nun wird CO2-neutral geheizt.
Erreichung der Klimaschutz-Ziele
Die Alternativenergie-Förderung (siehe unten) für den Fernwärme-Anschluss beider Standorte, die Energie- und Klimaschutz-Landesrätin Sara Schaar Geschäftsführer Hubert Schenk symbolisch überreichte, beträgt in Summe 15.413 Euro. „Durch den Anschluss beider Objekte an die Fernwärme leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der Ziele im Bereich der Alternativenergie-Nutzung und zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele. Damit ist der Betrieb ein positives Vorbild. Solche Vorbilder benötigen wir, denn sie animieren auch andere Betriebe oder Einrichtungen, ebenfalls über eine Umstellung auf Erneuerbare nachzudenken“, erklärt Schaar.
Österreichweiter Vorreiter
Kärnten ist, so die Landesrätin, mit einem Anteil der erneuerbaren Energieträger von 92 Prozent an der Fernwärme Vorreiter in Österreich. „Wir wollen diese Vorreiterrolle weiter ausbauen, klimaschädliches CO2 einsparen und müssen Verantwortung für kommende Generationen übernehmen“, betont Schaar. Bei „Unser Lagerhaus“ nehmen die Verantwortlichen Klimaschutz und den Erneuerbaren-Ausbau sehr ernst, wie Schenk erläutert: „Wir setzen bei unseren Standorten derzeit einen Photovoltaik-Schwerpunkt mit hauseigenen Photovoltaik-Anlagen und forcieren im Fuhrpark-Bereich die E‑Mobilität. Durch den Anschluss an die Fernwärme in Feldkirchen sparen wir jährlich rund 90 Tonnen CO2 ein. Wir haben in diesem Bereich noch viel vor.“
Wissenswert
Für den Anschluss an eine Fernwärme-Anlage gibt es im Rahmen der Alternativenergie-Förderung einen Zuschuss von 40 Prozent der anerkennbaren Investitionskosten, beim gleichzeitigen Umstieg von einer Öl- oder Gaszentralheizung sind es sogar 50 Prozent (unter Einbeziehung möglicher Landes‑, Bundes- oder EU-Förderungen). Das Umweltreferat des Landes Kärnten fördert neben Biomasse-Fernwärme auch thermische Solaranlagen, Pelletskessel, Hackschnitzelkessel sowie Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen und Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen. Im Vorjahr flossen ingesamt über 4,6 Millionen Euro in klimafreundliche Projekte von Unternehmen und Gemeinden.