Eishockey

Kommt mit Koch der Umschwung?

Die direkte Qualifikation für das Play-off ist in Gefahr. Heute empfängt der EC KAC zu Hause Fehérvár AV19 (19.15 Uhr). Nach zweimonatiger Verletzungspause ist endlich wieder Thomas Koch mit von der Partie.

Champions Hockey League Thomas Koch feiert heute nach der längsten Verletzungspause während einer Saison in seiner Karriere sein Comeback.

© EC-KAC/Jannach

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Nach den ent­täu­schen­den Nie­der­la­gen gegen den HC Pus­ter­tal (4:5) zu Hau­se und gegen den HK Olim­pi­ja Ljublja­na (0:1) aus­wärts gibt es beim EC KAC einen Licht­blick: Rou­ti­nier Tho­mas Koch (38) kehrt nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se heu­te im Heim­spiel gegen Fehérvár AV19 (Ungarn) aufs Eis zurück (19.15 Uhr). Trotz die­ser Rück­kehr ent­spannt sich die per­so­nel­le Lage beim amtie­ren­den Meis­ter jedoch nicht (sie­he unten).

Come­back des Rou­ti­niers

Koch blickt auf die längs­te Ver­let­zungs­pau­se wäh­rend einer Sai­son in sei­ner gesam­ten Pro­fi­kar­rie­re zurück. Sein Come­back erfolgt in der fina­len Pha­se des Grund­durch­gangs, in der das Ren­nen um die Play-off-Plät­ze so eng wie sel­ten zuvor ist. Koch ana­ly­siert den heu­ti­gen Geg­ner: „Fehérvár AV19 verfügt über vier kom­pak­te Lini­en, von denen jede Tor­ge­fahr aus­strahlt. In allen Rei­hen ist Qualität vor­han­den und sie sind auch tak­tisch sehr gut auf­ge­stellt: Wenn sie über eine Führung verfügen, geben sie die­se nur sel­ten wie­der aus der Hand.“ Des­halb gilt es, das Spiel lan­ge eng zu hal­ten und nicht in Rückstand zu gera­ten. „Unser Ziel muss es sein, selbst den Takt vor­zu­ge­ben und eine gute Balan­ce zu fin­den. Vor allem dürfen wir nur weni­ge Chan­cen für den Geg­ner zulas­sen, denn da sind die Ungarn meist eis­kalt und brandgefährlich“, erklärt der Stür­mer.

Wohl drei Sie­ge nötig

Mit den letz­ten bei­den Nie­der­la­gen brach­ten sich die Kla­gen­fur­ter Rot­ja­cken unnö­tig selbst in Bedräng­nis: Sie rutsch­ten in der Tabel­le auf den sechs­ten Platz ab und benötigen aus den ver­blei­ben­den vier Spie­len im Grund­durch­gang wohl drei Sie­ge, um aus eige­ner Kraft die vor­zei­ti­ge Qua­li­fi­ka­ti­on für das Play-off sicher­zu­stel­len. In die­se Lage brach­te sich der Titel­ver­tei­di­ger vor allem mit durch­wach­se­nen Auf­trit­ten auf eige­nem Eis: Die aktu­el­le „Win­ning Per­cen­ta­ge“ in Heim­spie­len von nur 52,2 Pro­zent ist die nied­rigs­te des KAC seit der Sai­son 2013/14.

Auch Fehérvár AV19 schwä­chelt

Auch der heu­ti­ge Geg­ner Fehérvár AV19 schwä­chelt: Die Ungarn ver­lo­ren gar ihre letz­ten vier Spie­le. Gestoppt wur­de die­ser nega­ti­ve Trend am „grü­nen“ Tisch, als sie einen 5:0‑Heimsieg gegen den HCB Süd­ti­rol zuge­spro­chen beka­men. Das Team aus Bozen hat­te sich selbst für nicht spiel­fä­hig erklärt.

 

Wis­sens­wert

Die Aus­fäl­le: Beim KAC feh­len wei­ter­hin Sebas­ti­an Dahm (Natio­nal­team), Jakob Hol­zer, Niklas Würschl, Nick Peter­sen, Den­nis Sticha und Johan­nes Bischof­ber­ger (alle ver­letzt). Fra­ge­zei­chen ste­hen auch hin­ter den Einsätzen von Kele Steff­ler sowie den leicht ange­schla­ge­nen Tho­mas Vallant und Samu­el Wit­ting.

18.02.2022 15:50
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Champions Hockey League Thomas Koch feiert heute nach der längsten Verletzungspause während einer Saison in seiner Karriere sein Comeback.

© EC-KAC/Jannach