Eishockey
Der KAC kassierte die vierte Niederlage in Folge
Nach 0:2-Rückstand blieb das Wunder von Bozen aus. Nach der 2:3-Niederlage heißt die neue Realität für den EC KAC wohl Pre-Playoff.
Mit der gestrigen vierten Niederlage in Folge rückt der direkte Playoff-Platz für den KAC in weite Ferne. Die Klagenfurter Rotjacken bewiesen beim HCB Südtirol in Bozen zwar Moral, holten im letzten Drittel durch Tore von Matt Fraser (52.) und Clemens Unterweger (55.) einen 0:2‑Rückstand auf, kassierten jedoch noch einen bitteren Gegentreffer, der die 2:3‑Niederlage besiegelte: Angelo Miceli fing den Puck an der roten Linie ab, ging steil und verwertete 91 Sekunden vor dem Ende seinen eigenen Abpraller zur Entscheidung.
Zumindest endete die Torsperre
Zumindest ging eine gefühlt ewig anhaltende Torsperre zu Ende: Der Anschlusstreffer durch Fraser war der erste Treffer nach 204:36 Minuten, die längste torlose Periode des KAC in Ligaspielen seit der Bundesliga-Gründung im Jahr 1965. „Wir haben eine sehr schwierige, schlimme Woche hinter uns und unser Level an Selbstvertrauen war an einem Tiefpunkt. Das hat man in der Anfangsphase auch deutlich gemerkt, nach zehn Minuten wurden wir aber besser, leider lagen wir da schon zwei Treffer zurück“, analysierte Coach Petri Matikainen nach dem Spiel. Er war zwar froh über die Reaktion der Mannschaft, aber: „Leider kamen Angst und Selbstzweifel in den letzten vier, fünf Minuten wieder zurück. Aber insgesamt haben wir heute einen großen Schritt nach vorne gemacht, auch wenn wir wieder ohne Punkte dastehen. Wir müssen unsere Leistung von heute nun am Dienstag weiter verbessern. Ich denke nach dem heutigen Auftritt, dass uns das auch gelingen wird.“
Heimspiel morgen gegen HC Orli Znojmo
Im vorletzten Spiel des Grunddurchgangs empfangen die Klagenfurter am morgigen Dienstag um 19.15 Uhr den HC Orli Znojmo in der Stadthalle. Die letzten beiden Spiele dienen wohl der Vorbereitung auf das Pre-Playoff. Ein Top-sechs-Platz für die direkte Playoff-Qualifikation scheint nun außer Reichweite.
