Petri Matikainen
„Die Eishockey-Götter sind gegen uns!“
Vier Stangenschüsse in 65 Minuten: Trotz couragierten Auftretens fehlte dem KAC gestern gegen HC Orli Znojmo auch das Quäntchen Glück. Die Klagenfurter Rotjacken müssen nun über den Zwischenstopp Pre-Playoffs die Saison retten.
© EC-KAC/Kuess
Seit gestern Abend ist für den KAC der direkte Zug Richtung Playoffs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgefahren. Die Niederlage im Penaltyschießen gegen den HC Orli Znojmo (Tschechien) nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit und nach der Verlängerung bedeutet, dass sich die Klagenfurter Rotjacken über den Zwischenstopp Pre-Playoffs für das Viertelfinale der „bet-at-home ICE Hockey League“ qualifizieren müssen. Um sich dafür die bestmögliche Ausgangsposition zu erkämpfen, ist es notwendig, im letzten Spiel des Grunddurchgangs am Sonntag (27. Februar 2022) mit Spielbeginn um 17.30 Uhr bei den Graz 99ers zu punkten.
Höchstengagiertes Auftreten
Das Auftreten des amtierenden Meisters gestern gegen die Tschechen war höchstengagiert, lediglich ein Treffer wollte nicht und nicht gelingen. „Wir sind heute zu guten Chancen gekommen, die Eishockey-Götter sind aktuell aber gegen uns“, sagte Coach Petri Matikainen unmittelbar nach der unverdienten Niederlage. Tatsächlich hatten die KAC-Cracks nach 65 Minuten gleich vier Mal nur die Stange getroffen: Steven Strong (34.), Matt Fraser (41.) sowie Nick Petersen (59. und 63.). Auch die Tschechen klopften zwei Mal auf „Holz“.
Trainer ist stolz auf die Leistung
Matikainen stellte trotz allem einen Aufwärtstrend fest: „Das war ein exzellentes Eishockeyspiel und einer unserer besten Auftritte in dieser Saison. Endlich gehen wir in die richtige Richtung, welch eine Steigerung gegenüber der vergangenen Woche!“ Er gestand: „Da waren wir ein Hühnerhaufen, der kreuz und quer gelaufen ist.“ Ganz anders eben gestern: „Heute hingegen haben wir als Mannschaft die Zweikämpfe gesucht, gefunden und gewonnen. So wollen wir von nun an weitermachen, ich bin stolz auf die heutige Leistung unseres Teams!“ Natürlich fehlen die Tore, weshalb sich Matikainen wieder auf die Eishockey-Götter beruft: „Wir sind heute zu guten Chancen gekommen. Die Eishockey-Götter sind aktuell gegen uns, aber das ist okay, wir müssen uns ihr Vertrauen verdienen.“
