E-Mobilität
Kärntner Wallbox gewinnt Warentest
Die Verkehrsclubs ÖAMTC (Österreich) und ADAC (Deutschland) überprüften in Kooperation mit der Stiftung Warentest zwölf Ladestationen für Elektroautos. Testsieger ist ein Produkt der go-e GmbH aus Feldkirchen.
Wallboxen sind Ladestationen für Elektroautos, die an einer Wand oder an einer Säule befestigt sind. Die Verkehrsclubs ÖAMTC (Österreich) und ADAC (Deutschland) überprüften in Kooperation mit der Stiftung Warentest zwölf Wallboxen. Diese Tests garantieren den Verbrauchern verlässliche Qualitätsurteile. Die Wallboxen wurden in Zusammenarbeit mit freien Instituten nach wissenschaftlichen Methoden getestet.
Sicher und zuverlässig
Testsieger wurde die Ladestation „go‑e Charger HOMEfix 11 kW“ des Kärntner Ladetechnik-Spezialisten „go‑e“ aus Feldkirchen (siehe unten). Der „go‑e“-Charger überzeugte vor allem mit seinem sicheren und zuverlässigen Ladeverhalten, den vielseitigen Einstellmöglichkeiten per App und dem allgemein hohen Funktionsumfang. In den Teilbereichen Funktion und Zuverlässigkeit erreichte der Testsieger sogar die Note „Sehr gut“ (1,5), ebenso hinsichtlich der elektrischen Sicherheit (1,3). Die Gesamtnote des Testergebnisses ergab ein „Gut“ (1,8). Darüber hinaus wurde der „go‑e Charger“ Preis-Leistungs-Sieger. Für das Modell des zweiten Testsiegers müssen Elektroautofahrer fast doppelt so viel bezahlen. Damit zeigt der Test, dass sich gute Qualität nicht immer am Preis feststellen lässt.
Preiswert und intelligent
Das junge Unternehmen „go‑e“ präsentierte im Jahr 2017 seinen ersten selbst entwickelten „go‑e Charger“. Zuvor gab es keine Ladestation für Elektroautos, in der die Eigenschaften preiswert und intelligent so sehr vereint waren. „Wir haben mit unseren Innovationen zunächst in Österreich, Deutschland und der Schweiz die Herzen vieler Elektroautofahrer erobert“, berichtet Geschäftsführerin Susanne Palli stolz. Sie ist für die Bereiche Personal, Finanzen, Verwaltung, Sales und Marketing verantwortlich. Auch in anderen europäischen Ländern gewinnt „go‑e“ zunehmend das Vertrauen der Verbraucher. So ist Finnland derzeit der viertwichtigste Markt des Ladetechnik-Herstellers. „Wir sind sehr stolz, dass unsere Anstrengungen, die E‑Mobilität noch nachhaltiger zu gestalten, mit diesem Testergebnis belohnt wurden“, betont Palli.
Individuell per Druckknopf
Der Testsieger „go‑e Charger HOMEfix 11 kW“ lädt jedes in Europa zugelassene Elektroauto und jeden Plug-In-Hybrid. Die Ladeleistung lässt sich individuell per Druckknopf oder App einstellen. Dabei ist die Ladestation „Plug & Play“-fähig und bietet serienmäßig mit WLAN, RFID-Lesegerät, kostenloser App und offener API-Schnittstelle zahlreiche Zusatzfunktionen. Sie lässt sich sogar aus der Ferne steuern und überwachen. Die Ladestation eignet sich insbesondere zum Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz.
80 neue Mitarbeiter gesucht
Aktuell beschäftigt „go‑e“ an drei Standorten in Österreich und Deutschland rund hundert Mitarbeiter. Wegen des dynamischen Wachstums sollen bis Jahresende ungefähr 80 weitere Mitarbeiter dazukommen. „Wir investieren in die Erweiterung des Teams durch qualifizierte Fachkräfte, in die Weiterbildung unserer Kollegen, in die Standort- und Produktentwicklung sowie in die Bekanntheit der Marke und leisten damit unseren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Österreich und der gesamten Gesellschaft“, erläutert Palli.

Das Unternehmen
Die go‑e GmbH wurde im Jahr 2015 im Rahmen eines Kickstarter-Projekts gegründet und stellte 2017 mit dem „go-eCharger HOME+“ die weltweit erste auch mobil verwendbare, smarte Wallbox zum Laden von Elektroautos vor. Das Unternehmen mit derzeit rund hundert Mitarbeitern entwickelte sich seitdem zu einem international etablierten Anbieter für die Herstellung und den Vertrieb von Zubehör für die E‑Mobilität, insbesondere von intelligenten Ladestationen für Elektroautos mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW (Kilowatt).
Heute erhalten Kunden aus mehr als 20 Ländern Ladetechnik von „go‑e“ über ein stetig wachsendes Netz von mehr als tausend Partnern, Händlern und Fachbetrieben. Die Produktion erfolgt möglichst nachhaltig am Unternehmensstandort in Feldkirchen. Zudem betreibt „go‑e“ in Berlin einen zusätzlichen Standort, der sich auf Forschung und Entwicklung im Bereich Ladeinfrastruktur spezialisiert.
