Eishockey
Kann der KAC heute den Sack zumachen?
Nach dem an Dramatik nicht zu überbietenden 3:2-Sieg am Mittwoch führt der EC KAC in der Serie gegen den HCB Südtirol mit 1:0. Heute beginnt um 19.45 Uhr das zweite Spiel auswärts in Bozen.
Was war das für eine turbulente Schlussphase im ersten Duell der Pre-Playoffs in der „win2day ICE Hockey League“ am Mittwoch in der Klagenfurter Stadthalle zwischen dem EC KAC und dem HCB Südtirol? 1:12 Minuten vor der Ende lagen die Klagenfurter Rotjacken noch 0:1 zurück, ehe Nick Petersen zum Ausgleich (58:48) und Thomas Hundertpfund sogar zur Führung (59:25) trafen. Weil der KAC 13 Sekunden vor der Schlusssirene noch unglücklich den Ausgleich kassierte, ging es in die Overtime, in der Rok Tičar den amtierenden Meister schließlich mit dem 3:2‑Siegestreffer (74:10) erlöste.
„Wir sind das bessere Team“
Den Rotjacken fehlt damit noch ein Sieg aus den bis zu zwei weiteren Begegnungen, um sich im achten Jahr in Folge für die Playoffs zu qualifizieren. Die erste Gelegenheit, den zweiten Sieg im „Best-of-Three“-Format einzufahren, haben sie heute mit Spielbeginn um 19.45 Uhr auswärts in Bozen (live auf „Puls 24“). Der Overtime-Sieg von Mittwoch verschafft jedenfalls Selbstvertrauen. „Es geht, denke ich, nicht so sehr darum, was Bolzano macht oder nicht, wir müssen unseren Schwung mitnehmen. Wir wissen, dass wir, wenn wir unsere Aufgaben gänzlich erfüllen, das bessere Team sind. Im Spiel am Mittwoch haben sie oft nur versucht, die rote Linie zu erreichen und die Scheibe tief zu bringen, ihre Chancen entstanden meist durch Fehler unsererseits“, analysiert Verteidiger Thomas Vallant. Hilfreich wäre es heute, das erste Tor in der Partie zu schießen. „Damit könnten wir zusätzlich Druck aufbauen. Wir wollen heute die Serie beenden, dazu brauchen wir unsere beste Leistung, denn geschenkt wird uns nichts“, stellt Vallant klar.
Einsatz von Stefan Geier wackelt
Der KAC wird heute mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das gleiche Personal zurückgreifen können wie beim Overtime-Heimsieg am Mittwoch, lediglich hinter dem Einsatz des leicht erkrankten Stefan Geier steht ein kleines Fragezeichen. Der Stürmer war bei der bereits am Donnerstag erfolgten Anreise der Mannschaft nach Italien nicht mit an Bord, allerdings bricht heute eine zweite Gruppe an Akteuren, die gestern Abend noch im AHL-Einsatz standen (Florian Vorauer, Samuel Witting und Fabian Hochegger), Richtung Südtirol auf.
Sollten die Klagenfurter Rotjacken heute das Spiel verlieren, kommt es am Sonntag (6. März 2022) um 17.30 Uhr zur alles entscheidenden Partie in Klagenfurt.
