Eishockey
KAC-Enttäuschung von Freitag abhaken
In der Viertelfinal-Serie steht es 1:1. Was der KAC heute in Wien gegen die Vienna Capitals (17.30 Uhr, live auf „Puls 24“) unbedingt besser machen muss, weiß Verteidiger Clemens Unterweger.
© EC-KAC/Kuess
Der EC KAC stand sich am Freitag im zweiten Spiel der Viertelfinal-Serie der „win2day ICE Hockey League“ buchstäblich selbst im Weg. Vor allem im Powerplay offenbarten sich die Schwächen im Kreieren von Tormöglichkeiten, im zweiten Drittel bliebt selbst eine zeitweilige 5:3‑Überlegenheit ungenutzt. Als Paul Postma später in Überzahl auch noch die Scheibe an der Mittelauflage verlor, zog Joel Lowry auf und davon und sorgte eiskalt für das nachträglich betrachtet vorentscheidende 2:1 aus Sicht der Wiener. Das 3:1 und 4:1 waren schließlich „Empty Net“-Treffer wenige Sekunden vor dem Ende.
Forechecking unterbinden
Somit steht es in der „Best of Seven“-Serie nun 1:1. Heute beginnt um 17.30 Uhr in Wien die dritte Begegnung. „Die Capitals haben einen sehr guten Forecheck. In diesen Situationen sind sie sehr aggressiv, dort kreieren sie ihre Chancen. Das gilt es zu unterbinden und da sind wir insbesondere in der Defensive gefordert“, stellt Verteidiger Clemens Unterweger klar. Worauf es heute ankommt: „Wir müssen die Scheibe schneller aus unserer Zone bringen und damit den Forecheck verunmöglichen, das wird unser Rezept sein“, betont Unterweger.
Gestern war davon auszugehen, dass die Klagenfurter Rotjacken mit einem unveränderten 22-Mann-Aufgebot in Wien antreten. Definitiv fehlen weiterhin Jakob Holzer, Niklas Würschl, Rok Tičar und Johannes Bischofberger (alle verletzt).
